Englisches Windows – Deutsche Regionaleinstellungen

Englisches Windows – Deutsche Regionaleinstellungen

Einige Softwarehersteller haben Probleme in internationalen Umgebungen. Immer wieder erlebe ich es, dass in meinem eigentlich englischen Windows deutsche Softwarekomponenten auftauchen. Hier hilft in der Regel nur vor dem Aufruf des Setup alle Regionaleinstellungen auf Englisch umzustellen und nach dem Installieren wieder zurückzustellen. Von welchen Einstellungen machen Softwareprodukte mit Multi-Language-Setup die zu installierende Sprache abhängig? Eine sicher nicht vollständige Liste meiner Erlebnisse:

– Sprache des Betriebssystems
– Sprache des Benutzers (insbesondere bei MUI)
– Systemsteuerung- Regionaleinstellungen
     – Formate (Datum, Uhrzeit, Währung)
     – Standort
     – Anzeigesprache
     – Sprache für Non-Unicode-Programme
     – Tastaturlayout
– Internet Explorer – Spracheinstellungen
– Freie Wahl des Benutzers bei Setup-Aufruf

Besonders das Keyboard Layout oder Datumsformat als Grundlage zu nehmen finde ich schon sehr abstrakt. Und gerade letzteres kommt sehr häufig vor. Zwei nette Beispiele:

In Windows Vista funktioniert das Wetter Gadget der Sidebar nicht mehr, wenn man auf ein anderes als das vorgesehene Format setzt. Mein Format “German (Germany)” auf englischem Windows führt zu einer Fehlermeldung beim Gadget.

Die IBM/Lenovo ThinkVantage System Update Tools melden ebenfalls in schöner Konsequenz ein deutsches Windows in die Zentrale und versuchen dann deutsche Softwarekomponenten zu installieren. Und natürlich sind sie damit immer mal wieder erfolgreich.

Ein unschöner Workaround für das Problem: Das englische Layout so anpassen, dass es dem deutschen entspricht. Zumindest die ThinkVantage Tools und die Vista Sidebar lassen sich darauf ein. Und wer auch seinen Browser in den Optionen auf die englische Sprache einstellt, bekommt auch endlich wieder lesbare Microsoft KB-Artikel. ;-)

 
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