23. August 2006

 
.::[Ein Tag mit Microsoft Exchange Server 2007 und dem Office 2007 Ökosystem | Artikel aus INFOLINE 3/2006]::.

Am Ende dieses Jahres wird ein Feuerwerk neuer Produkte aus dem Hause Microsoft erwartet. Nach dem Release der neuen Server Version, Microsoft Windows Server 2003 R2 folgen nun auch das neue Client-Betriebssystem Microsoft Windows Vista. In Redmond hat man sich aber auch verstärkt Gedanken über eine vereinfachte Bereitstellung von Informationen und eine effizientere Zusammenarbeit gemacht. Als Resultat wird voraussichtlich noch in diesem Jahr der Microsoft Exchange Server 2007 und das neue Microsoft Office System zur Verfügung stehen. Zusammen mit den Windows SharePoint Services wird die Integration komplettiert. Die INFOLINE berichtet, wie zukünftig ein Tag im Leben des Homo Mobilis aussehen kann.

Wir schreiben den 16. Januar 2007. Ich brauche erstmal einen Kaffee. Der soll auch in der Besprechung fließen, die um 9.00 Uhr stattfinden sollte. Diese muss aber verschoben werden und ich mache mich wieder auf die Suche nach freien Zeiten im Kalender der Teilnehmer. Aber heute nicht, denn ich arbeite in einer neuen Infrastruktur mit Microsoft Exchange Server 2007 und Microsoft Office 2007. Daher lasse ich mir einen Besprechungszeitraum vom Server suchen, an dem meine Kollegen Zeit haben. Jetzt brauche ich noch den Besprechungsraum. Hier werden mir alle Räume präsentiert, die frei sind, die Kontrolle führt der Server durch, nicht ich. Also, die jeweils optimalen Vorschläge werden mir von Outlook präsentiert und ein Klick weiter bin ich die Mühe los. Langsam stellt sich die Vermutung ein, dass mein Exchange Server Logik versteht. Dahinter steht aber ein einmalig auf dem Server konfiguriertes Regelwerk für die Ressourcenverwaltung inklusive Regeln für die Behandlung von Konflikten. Das wird die Assistenzen freuen.

Gestartet bin ich heute Morgen übrigens mit einem neuen Office. Skeptisch war ich schon, da die IT mein Outlook-Profil noch nicht eingestellt hatte und ich doch auf einem neuen Server arbeiten sollte. Beim Start von Outlook ergibt sich: Nur der Benutzername und das Kennwort ist erforderlich und alles Weitere geschieht von selbst. Outlook findet mein Postfach, ich kann arbeiten.

Wie auch immer, ich fahre jetzt zum Kunden. Das Telefon steht nicht still und somit habe ich schon die nächste Aufgabe. Die Besprechung muss jetzt noch einmal verschoben werden. Aber wie? Ich bin im Auto unterwegs, habe nur mein Telefon zur Verfügung und ich kann die Assistenzen nicht erreichen. Na, da rufe ich doch mal die Nummer an, die gestern aus der IT gegeben wurde. Es solle sich da der Exchange Server melden, wurde gesagt. Der Exchange Server kann telefonieren? Das muss ich ausprobieren. Und wirklich, es meldet sich die freundliche Stimme des in Exchange integrierten Microsoft Speech Servers, dem ich die Verschiebung des Besprechungstermins anvertraue. Die Nachfrage, ob alle Teilnehmer informiert werden sollen, beantworte ich positiv und bin wieder fein raus. War nicht so viel Arbeit, wie erwartet. Da ich Ihn gerade in der Leitung habe, lasse ich mir noch die eingegangenen Emails vorlesen. Also kann der Exchange Server wohl jetzt auch sprechen.

SPAM-Mails bekomme ich seid der Einführung des neuen Systems nur noch selten. Als Erklärung wurde mir berichtet, dass ein Exchange Server in einem vorgelagerten Netzwerk steht und nun alle Arbeiten übernimmt, um den Emails mit Viren und SPAM-Mails keine Chance lassen.

Am nächsten Tag bin ich mit der Bahn unterwegs und erwische einen Zug ohne Steckdosen. Arbeiten mit dem Laptop ist daher nicht lange möglich. Ich nutze die Zeit um Mails, Faxe und Voicemail zu bearbeiten. Die bekomme ich aufgrund der Unified Messaging Funktionalität von Exchange alle in mein Postfach. Den Zugriff habe ich über mein SmartPhone hergestellt und synchronisiere Kalender, Kontakte und Aufgaben mit dem Server. Der Exchange Server ist hier aber schon wieder der aktivere Part. Über die Direct Push-Funktion von Exchange ActiveSync bekomme ich die Informationen, wenn sie in meinem Postfach eingehen. Ich brauche mich also wieder nicht zu kümmern.

Zuhause angekommen muss ich mich noch einmal mit meinem Laptop ins Internet bewegen. Ich nutze dies, um kurz über Outlook Web Access meine Abwesenheitsassistenten zu konfigurieren. Nun muss der Kunde nicht unbedingt erfahren, dass ich nach Italien fahre. Für die externe Kommunikation wähle ich daher eine andere Formulierung als für die Kollegen. Jetzt nur doch die Dauer der Abwesenheit einstellen und die Abwesenheitsnotiz wird auch nur bis zu diesem Zeitpunkt versendet werden. Die Logik im Hintergrund übernimmt, da bin ich mittlerweile sicher, wieder der Exchange Server.

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.::[Mobiler Zugriff auf Outlook Informationen | Artikel aus INFOLINE 3/2006]::.
BLANCO Gruppe und COMLINE AG setzen auf Windows Mobile

Die Möglichkeit, jederzeit auf Termine, Kontakte und E-Mails im Unternehmensnetz zugreifen zu können ist für den Information Worker heute Alltag. Der Homo Mobilis fordert aber nun verstärkt auch eine Möglichkeit unterwegs Mails zu senden, Termine zu planen oder Kontakte zu verwalten. Windows Mobile Pocket PCs und SmartPhones lösen im Team mit Exchange Server 2003 diese Aufgabe.

Exchange Server 2003 erlaubt heute einen Zugriff über verschiedenste Technologien:

- Outlook Web Access
- Outlook Anywhere
- Outlook Mobile Access
- Exchange Server ActiveSync

In diesem Artikel stellen wir Ihnen die Technologien anhand der Implementierungen bei der BLANCO Gruppe und in unserem eigenen Hause vor.

Outlook Web Access

Unternehmen nutzen schon seit einiger Zeit Technologien wie Microsoft Outlook Web Access (OWA), um mobil auf Outlook Daten zugreifen zu können. OWA erlaubt einen Zugriff auf den Exchange Server aus dem Webbrowser heraus. Da es sich jedoch immer um einen Online-Zugriff handelt, kann mit OWA keine Offline-Synchronisation von Daten vorgenommen werden.

Die BLANCO Gruppe, einer der weltweit führenden Anbieter von Systemlösungen für Arbeitsplätze in der Haushaltsküche, der Gemeinschaftsverpflegung und in medizinischen Funktionsbereichen, hat diesen Trend frühzeitig erkannt. BLANCO setzt im Vertrieb auf ein bundesweites Netz von Außendienstmitarbeitern. Gemeinsam mit der COMLINE AG hat die BLANCO IT-Abteilung BITS daher in den vergangenen Jahren ihre Infrastruktur erfolgreich auf den Homo Mobilis eingestellt. Zunächst wurden die vorhandenen Windows NT Domänen auf einen unternehmensweiten Verzeichnisdienst auf Basis des Windows Server 2003 Active Directory konsolidiert. Dies erlaubte besonders den Pendlern zwischen BLANCO Standorten eine vereinfachte Benutzeranmeldung. Durch die anschließende Exchange Server 2003 Migration wurden die Hälfte der Exchange Systeme eingespart. Die meisten europäischen Postfächer wurden auf einem zentralen Exchange Server in der Oberderdinger Unternehmenszentrale zentriert. Heute sind lediglich noch in den größeren Standorten in das Gesamtsystem eingebundene Exchange Server vorhanden. OWA wurde bei BLANCO schon in der Version von Exchange Server 5.5 vereinzelt genutzt, mit Office Outlook Web Access 2003 stieg jedoch die Akzeptanz der Anwender. Die sichere Veröffentlichung von OWA erfolgte über einen auf Linux basierenden Apache Server.

Outlook Anywhere

Die Lücke der Offline Synchronisation von Outlook Daten wurde mit Exchange Server 2003 geschlossen. Die in der kommenden Version Outlook Anywhere genannte Technologie (heute "RPC over HTTPS") gibt dem Homo Mobilis die Möglichkeit, Microsoft Outlook 2003 über HTTPS zu synchronisieren. Wie OWA ist Outlook Anywhere auch aus anderen Unternehmensnetzen, also durch fremde Firewalls und Proxyserver hindurch, nutzbar.

Von den etwa 200 System Engineers der COMLINE AG arbeitet ein sehr großer Anteil überwiegend bei Kunden vor Ort. Die Mitarbeiter sind daher vor allem unterwegs auf Outlook Informationen angewiesen. Neben OWA hat die COMLINE AG daher bereits vor zwei Jahren Outlook Anywhere auf Basis von Exchange Server 2003 eingeführt. Zusätzlich zu einem Clustersystem, das die Exchange Datenbanken verwaltet, wurde dazu ein Exchange Frontend-Server aufgebaut. Der Frontend-Server ist dabei für die Bereitstellung von OWA und Outlook Anywhere verantwortlich. Die Sicherheit des Zugangs wird über einen Microsoft Internet Security and Acceleration Server sichergestellt. Die INFOLINE berichtete hier über den Einsatz von Client Zertifikaten in der letzten Ausgabe. Diese Technologie arbeitet für den Anwender verborgen im Hintergrund. Nach einer einmaligen Konfiguration des Outlook Clients arbeitet Outlook 2003 auch über einen Wireless LAN Hotspot im Hotel oder aus einem Kundennetz online wie im eigenen Unternehmensnetz.

Outlook Mobile

Mobile Endgeräte wie PDAs und SmartPhones werden heute immer stärker von den Anwendern nachgefragt. Wird hier keine zentrale Richtlinie für den Einkauf gesetzt, sind die Kosten im Betrieb der Endgeräte nicht tragbar. Während OWA und Outlook Anywhere auf Notebook-Benutzer ausgerichtet sind, geht Exchange Server 2003 heute noch einen Schritt weiter und unterstützt Windows Mobile Endgeräte ohne Zusatzsoftware. Über das bereits vorhandene ActiveSync Protokoll wird eine direkte Synchronisation gegen den Server über Wireless LAN, GPRS oder UMTS durchgeführt. Seit diesem Jahr ist dabei sogar eine Push-Mail-Funktionalität möglich. Hier schickt der Exchange Server als aktiver Part neue E-Mails oder Termine auf das SmartPhone. Das Endgerät verfügt damit immer über den gleichen Datenbestand wie das Outlook Postfach, die mühsame manuelle Übertragung von Kontaktinformationen oder Termin-Erinnerungen entfällt. Selbst eine Löschung der mobilen Daten im Falle eines Diebstahls wird dabei unterstützt, um sensible Unternehmensdaten zu schützen.

Unternehmen wie die BLANCO Gruppe oder die COMLINE AG setzen daher schon heute strategisch beim Einkauf neuer Endgeräte auf das Betriebssystem Windows Mobile 5. In subventionierten Mobilfunkverträgen sind Windows Mobile SmartPhones und Pocket PCs bereits sehr kostengünstig zu erhalten. Da die serverseitige Technologie kostenlos im Server enthalten ist, halten sich die Investitionskosten also im Rahmen. Die Veröffentlichung von Exchange Server ActiveSync kann dabei wie bei BLANCO über Linux-Systeme oder wie bei der COMLINE AG über reine Microsoft Technologie erfolgen. Um in der Übergangszeit auch mit Bestandsgeräten, wie Symbian SmartPhones von SonyEricsson oder Nokia, auf Exchange zugreifen zu können, haben die COMLINE Berater auf dem BLANCO Frontend-Server Outlook Mobile Access (OMA) implementiert. Outlook Mobile Access stellt einen sehr einfachen Zugriff auf den Exchange Server zur Verfügung, der auch mit schmalen Bandbreiten einen performanten Zugriff ermöglicht.

Ausblick in die Zukunft

Mobile Technologien sind auf dem Vormarsch. Microsoft unterstützt den Homo Mobilis in Microsoft Office 2003 und Exchange Server 2003 durch innovative Lösungen. Die Nutzung der reinen Technik wird dabei für den Endanwender immer einfacher. Die Betriebskosten können durch serverseitige Verwaltung und ein hohes Maß an Standardisierung gesenkt werden. Und bald lernt der Exchange Server über Outlook Voice Access sprechen?

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.::[Neues Intranet auf SharePoint Basis | Artikel aus INFOLINE 3/2006]::.
Microsoft SharePoint Portal Server bei der COMLINE AG

Microsoft bietet mit den SharePoint Technologien eine hervorragende Plattform für die Zusammenarbeit in Teams und in Unternehmen. Die COMLINE AG hat in diesem Jahr ihr altes Intranet auf Basis von Lotus Notes durch den Microsoft SharePoint Portal Server abgelöst.
Die Informationsflut in der Wirtschaft steigt von Jahr zu Jahr. Dokumente liegen in E-Mail-Anhängen, auf Abteilungslaufwerken und Home-Laufwerken vor. Der Bedarf, gezielte Informationen für die Mitarbeiter an einer zentralen Stelle bereitzustellen ist hoch. Die COMLINE AG stand zum Ende des vergangenen Jahres vor der Situation, dass das vorhandene Intranet-System den Anforderungen nicht mehr gewachsen war. Der Umgang mit dem System war umständlich, viele Informationen veraltet und die Software wurde von den Anwendern nicht akzeptiert. Außerdem konnten große Teile der Mitarbeiter nicht auf das Intranet zugreifen, weil sie vor Ort beim Kunden arbeiten.

Ziele für das neue Intranet

Das COMLINE Marketing setzte sich daher klare Ziele: Das Intranet sollte sowohl inhaltlich als auch grafisch neu gestaltet werden. Die Suche nach Informationen sollte effektiver werden. Und vor allem sollte jeder Mitarbeiter zu jeder Zeit auf das Intranet zugreifen können. Als Basis wurde der Microsoft SharePoint Portal Server ausgewählt, da dieser sich optimal in die vorhandene Infrastruktur mit Microsoft Exchange Server und Microsoft Office System integriert. Für die Beratung und Implementierung wählte das COMLINE Marketing einen erfahrenen Partner: Die COMLINE Consulting Services verfügen als Microsoft Gold Certified Partner für Information Worker Solutions mit der Spezialisierung Messaging and Collaboration über weit reichende Erfahrungen mit den Microsoft SharePoint Technologien.

Anforderungsanalyse und Planung

Die COMLINE Berater analysierten zunächst im Rahmen eines Workshops die Anforderungen im Hause. Die Anwender wünschten eine verständliche Strukturierung des Systems. Inhaltlich erwarteten die Mitarbeiter neben organisatorischen und technischen Informationen vor allem eine Unterstützung wichtiger Geschäftsprozesse. So wurden nun in den Bereichen Leistungen und Partner die wichtigsten Informationen zu den Dienstleistungen und Produkten für die Vertriebs- und Servicebereiche zusammengeführt.

Bei der Strukturierung wurden die Vorteile von SharePoint schnell erkennbar. Mit wenigen Mausklicks lassen sich die verschiedenen Unterbereiche erstellen und verschieben. Vorgefertigte Module, so genannte Webparts, werden von Microsoft mitgeliefert und können einfach angepasst werden, um Texte, Bilder, Dokumente oder Linklisten anzuzeigen. Ein breiter Drittanbietermarkt setzt der Kreativität hier kaum Grenzen. Durch eine Beschränkung auf nur wenige unterschiedliche Module wurde in der COMLINE AG dabei auf eine einheitliche Bedienung in den verschiedenen Bereichen Wert gelegt.

Perfekte Integration

Durch die tiefe Integration von SharePoint in das Active Directory der COMLINE AG können die Anwender ihre Benutzerkonten nutzen. Eine zusätzliche Authentifizierung ist im internen Netz nicht nötig. Außerdem können viele Informationen über die Anwender direkt aus dem Verzeichnis in SharePoint übernommen werden. So wird auf jeder Intranet-Seite der Hauptansprechpartner für die jeweilige Rubrik mit seinen AD-Kontaktinformationen angezeigt.
Das neue Intranet wurde vollständig an das Corporate Design der COMLINE AG angepasst. Internet-Auftritt, eShop und Intranet verfügen damit über einen identischen Auftritt. SharePoint selbst ist dabei erst auf den zweiten Blick erkennbar. Für die Anwender ergibt sich damit eine gewohnte Arbeitsumgebung. Ohne eine Schulung konnte das Intranet daher in Betrieb genommen werden. Lediglich für die Themenverantwortlichen und wesentlichen Autoren des Intranets wurde über einen Webcast eine kurze Einführung für die Anpassung von Intranet-Seiten gegeben.

Initiales Befüllen mit Daten

Um von Beginn an einen echten Mehrwert für die Mitarbeiter zu schaffen, wurde das neue Intranet direkt nach der Strukturierung des Portals mit Daten gefüllt. Einige Informationen konnten aus dem bestehenden Intranet übernommen werden. Ebenso wurden vorhandene Intranet-Applikationen eingebunden. Aufgrund der völlig neuen Struktur und der starken Filterung der Daten wurde auf die sonst übliche weitgehend automatisierte Datenübernahme verzichtet.

Vorhandene Dokumente aus dem alten Intranet, aus öffentlichen Ordnern und Fileservern wurden an zentraler Stelle im neuen Intranet zusammengeführt. Durch die Integration von Webanwendungen der Hersteller wurde im Intranet zugleich eine eLearning-Plattform geschaffen.

Die COMLINE Berater planten eine Implementierung des SharePoint Portal Server auf Basis einer SQL Server 2005 Datenbank. In dieser Kombination wurde eine schnelle und komfortable Suche im Intranet Portal ermöglicht. Die Indizierung integriert dabei Inhalte des Intranets, des Exchange Servers und einzelner Fileserverbereiche. Dem Anwender steht damit eine zentrale Suche über alle Dokumentquellen zur Verfügung.

Zusammenarbeit

Die Möglichkeiten von Microsoft SharePoint gehen jedoch über ein reines Intranet weit hinaus. Durch eine tiefe Integration in Microsoft Office wird es den COMLINE Mitarbeitern ermöglicht, zusammen an Dokumenten zu arbeiten. SharePoint verwaltet mehrere Versionen eines Dokuments und bietet einen integrierten Prozess zum Ein- und Auschecken von Dokumenten. Stellt ein Mitarbeiter ein neues Dokument im Intranet bereit, können sich andere Anwender über themenbezogene Benachrichtigungen per Mail darüber informieren lassen.

Neben der Mailfunktion bietet SharePoint durch seine Exchange Integration zusätzlich die Möglichkeit für Besprechungen einen eigenen Arbeitsbereich einrichten zu können. Schon in der Outlook Besprechungsanfrage kann ein Organisator des Termins einen Besprechungsarbeitsbereich erstellen, in dem dann Agenda, Protokolle und andere Dokumente abgelegt werden können. Jeder Teilnehmer kann sich somit sicher sein, immer auf die neuesten Versionen zuzugreifen.

Veröffentlichung ins Internet

Durch die Integration einer Microsoft ISA Server Firewall in die vorhandene Sicherheitsinfrastruktur des Unternehmens wurde eine Veröffentlichung des Intranets im Internet ermöglicht. Der ISA Server übernimmt dabei die Aufgabe einer Application Firewall und verlangt vom Anwender zusätzlich zu Benutzernamen und Kennwort eine Authentifizierung per Client-Zertifikat. Durch die Integration von Outlook Web Access und weiteren Web-Applikationen wurde damit auch für die mobilen Anwender der COMLINE AG ein zentrales Portal für den Zugriff auf alle Informationen geschaffen.

Ausblick in die Zukunft

Derzeit wird ergänzend ein Extranet-System in der DMZ aufgebaut, um gemeinsam mit Kunden und Partnern auf Basis der SharePoint-Technologie arbeiten zu können. Damit werden die Grundlagen für eine verbesserte Zusammenarbeit in Projekten geschaffen. Parallel wird die Entwicklung von eigenen Webparts vorangetrieben. Außerdem ist der Wechsel auf Office SharePoint Server 2007 bereits fest geplant.

Intranet-Portal als COMLINE-Lösung

Beim Design von SharePoint Portalen geht das Portfolio der COMLINE Berater von der Planung über Software-Entwicklung bis zur Implementierung. Das breite Microsoft-Know-how in der COMLINE AG bietet dabei eine perfekte Grundlage Projekte mit den Microsoft SharePoint Technologien.

Im Microsoft Solutions Competence Center der COMLINE AG werden bereits heute der neue Office SharePoint Server 2007 und Migrationsszenarien von SharePoint Portal Server 2003 getestet. Getreu dem Microsoft Motto "people ready business" ist die COMLINE AG bereit, die Arbeit ihrer Mitarbeiter im Büroalltag zu vereinfachen.

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.::[Microsoft Exchange Server 2007 - Sicherer Zugriff auf gewünschte Informationen von überall | Artikel aus INFOLINE 3/2006]::.
Der Microsoft Exchange Server gilt seit langem als strategisches Zugpferd innerhalb der Server Produkte von Microsoft. Die intensiven Bemühungen um Optimierung und Integration neuer Technologien führten in der Vergangenheit zu erheblichen Zuwächsen der Kunden, die Microsoft Exchange Server einsetzten. Diese Entwicklung wird nach Marktbeobachtungen auch mit dem neuen Microsoft Exchange Server 2007 anhalten. Denn hier steht die Verbesserung des Zugriffes auf Informationen an erster Stelle. Gleichzeitig wird der Effizienz bei der Nutzung der Infrastruktur und der Absicherung von Unternehmensdaten hohe Bedeutung beigemessen.

Drei Säulen

Kosten ärgern jedes Unternehmen. Ihre Verringerung ist ein wichtiges Ziel der Unternehmensführung. Eine Möglichkeit zur Reduktion von Kosten ist die Steigerung der Effizienz. Da ein großer Teil der Unternehmenskommunikation über Mail, Telefon und Fax getätigt wird, fallen in diesen Bereichen hohe Kosten an. Dieser Kostenfaktoren können durch den Einsatz von Microsoft Exchange Server 2007 reduziert werden. Die Kostenreduktion basiert auf drei Säulen:

- Integrierte Schutzfunktionen
- Zugriff von überall
- Effizienter Betrieb

Integrierte Schutzfunktionen

Microsoft Exchange Server 2007 wird eine integrierte Anti-Spam und Anti-Virus-Komponente beinhalten. Die Rolle eines vorgelagerten Mailrelays kann somit in Zukunft ebenfalls durch den Exchange Server übernommen. Der Nachfolger des Produktes Antigen, Microsoft Forefront Security for Exchange Server, liegt ebenfalls in der Beta-Version vor und wird diese Anti-Virus- und Anti-Spam-Dienste außerhalb des Unternehmensnetzwerkes (DMZ) übernehmen. Die zeitraubende Sichtung von nicht relevanten Informationen wird hierdurch reduziert und der Schutz vor Viren gesichert.

Innerhalb der Exchange-Organisation und mit dem vorgelagerten Mailrelay werden zukünftig alle Nachrichten verschlüsselt übertragen. Hierbei kann in Abhängigkeit von Unternehmensvorgaben oder gesetzlichen Vorgaben der Mailverkehr eingeschränkt bzw. nach vorgegeben Regeln an Empfänger stattfinden oder unterbunden werden.

Zugriff von überall

Der Zugriff auf die Exchange-Daten wird noch einmal deutlich verbessert. Mobile Benutzer werden in Zukunft mit fast jeder Hardware und von überall auf Unternehmensdaten zugreifen können. Schon heute nutzen 41% der Benutzer im Internet entweder einen Laptop oder ein Smartphone, mit dem Emails übertragen werden. Hier kann die Unterstützung des mobilen Arbeitsplatzes zu einer Steigerung der Effizienz führen, indem der vereinfachte Zugriff auf Unternehmensdaten bei gleichzeitiger Absicherung und Kontrolle des Zugriffes erfolgt.

Der Zugriff auf den Microsoft Exchange Server 2007 erfolgt mithilfe der Synchronisation von Microsoft Outlook über das Internet (Outlook Anywhere - RPC), über einen beliebigen Browser mithilfe von Outlook Web Access (OWA über SSL) oder die Informationen werden direkt auf ein mobiles Endgerät übertragen (Direct Push über HTTPS). Alle Zugriffe werden konsequent abgesichert und Informationen nur über verschlüsselte Kanäle ausgetauscht.

Zukünftig werden Informationen aus weiteren Quellen, wie Fax und Voice im Postfach des Benutzers sichtbar werden. Microsoft Exchange Server 2007 bietet Unified Messaging Unterstützung, wobei alle Filter- Markierungs- und Suchfunktionen von Microsoft Outlook auf diese Informationen anwendbar sind. In Verbindung mit dem Microsoft Speech Server 2004 lässt sich eine Sprachsteuerung des Postfaches durchführen. Das Produkt muss jedoch nicht zusätzlich erworben werden, sondern ist im Microsoft Exchange Server 2007 enthalten. Dadurch können beispielsweise Termine durch einen Anruf beim Exchange Server verschoben und die betroffenen Teilnehmer automatisch vom Exchange Server durch Aktualisieren der Besprechungsanfrage informiert werden.

Effizienter Betrieb

Der Betrieb von Servern als Kostenfaktur führte in den letzten Jahren zu einem Trend der Server-Konsolidierung und Virtualisierung. Der Microsoft Exchange Server 2007 wird ausschließlich auf 64-bit Hardware betrieben werden können. Hierdurch werden deutlich mehr Benutzer auf einem System arbeiten und zusätzlich die neuen Unified Messaging Komponenten nutzen können.

Bereits eine kurzzeitige Unterbrechung beim Zugriff auf das Mailsystem führt in zahlreichen Unternehmen zu heller Aufregung. Die Kosten für eine solche Arbeitsunterbrechung sind in der Regel nicht tragbar, müssen jedoch gegen die Kosten eines Cluster-Systems gerechnet werden. Der Betrieb des Microsoft Exchange Server 2007 wird mit einer Art "Schattendatenbank" möglich sein. Es erfolgt eine Replikation der Daten auf ein lokales Subsystem (Continuous Replication), sodass in vielen Fällen die Anschaffung teurer Speichersysteme entfallen kann. Die Sicherung der Datenbanken und Transaktionsprotokolle können in größeren Abständen und vom "Schattensystem" durchgeführt werden. Entsprechend stellt sich eine Zeit- und Kostenersparnis dar. Microsoft gibt eine Wiederherstellungszeit für eine Exchangedatenbank nach einem Katrostrophenfall von typischerweise 10 Minuten an.

Unternehmen, die einem höheren Service Level (7x24) unterliegen, können weiterhin die Cluster-Dienste des Microsoft Windows Server 2003 Enterprise Edition nutzen. Mit der Einführung des Cluster Continuous Replication des Exchange Servers werden die Vorteile des Continuous Replication genutzt, ohne einen gemeinsamen Zugriff auf ein Speichersystem einführen zu müssen. Die Nutzung teurer cluster-zertifizierter Hardware ist dann bei ähnlicher Ausfallsicherheit nicht mehr notwendig.

Die effiziente Überwachung der Serversysteme übernimmt, wie bei Microsoft üblich, der Microsoft Operations Manager (MOM), für den selbstverständlich entsprechende Management Packs zur Verfügung gestellt werden.

Automatisiertes Patchmangement wird bereits seit längerem für Betriebssysteme zur Verfügung gestellt. Dies wird auch in Zusammenhang mit dem Release des System Center Configuration Managers für die Microsoft Exchange Infrastruktur möglich sein.

Ausblick

Die dargestellten Neuerungen in Microsoft Exchange Server 2007 beziehen sich auf Informationen zur Beta-Version des Produktes. In Redmond behält man sich vor, bis zum Release noch Änderungen durchzuführen. Der Fahrplan ist jedoch eng und man wird mit dem Release zum Ende dieses Jahres rechnen können. Kunden, für die ein Hardwareaustausch ansteht, können diesen dann direkt mit dem Einsatz des neuen Servers verbinden. Da für den Microsoft Exchange Server 2000 der Mainstream-Support bereits abgelaufen ist, ist auch hier Handlungsbedarf gegeben. Auf in eine Welt, in der jetzt auch der Exchange Server sprechen kann!

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.::[Messaging und Collaboration - Die Welt hat sich verändert | Artikel aus INFOLINE 3/2006]::.
Als der Computerexperte Ray Tomlinson 1971 das erste Programm zur Versendung elektronischer Post vorstellte, ahnte er nicht, dass sich E-Mail im Jahre 2006 zum am meisten genutzten Dienst im Internet mausert. Wir gehen davon aus, dass bereits 1984 die erste E-Mail Deutschland erreichte. Für dieses Jahr wird ein weltweites E-Mail-Aufkommen von 35 Milliarden E-Mails prognostiziert.

Die Geschichte der E-Mail

Wissenschaftliche Untersuchungen zum Aufbau eines IP-Netzwerkes wurden ursprünglich aufgrund militärischer Überlegungen vorangetrieben. In den Jahren des "Kaltes Krieges" wurde in Amerika das so genannte ARPANET entwickelt, welches heute als Ursprung des Internet gesehen wird. Eine der ersten Anwendung aus dem ARPANET ermöglichte das Versenden elektronischer Post: Die E-Mail war geboren. Wie häufig in der Geschichte der Menschheit wurden die neuen technischen Möglichkeiten in ganz unverhoffter Art genutzt. Die Initiatoren der ARPANET sahen keine Beweggründe sich näher mit den Möglichkeiten zu Befassen und waren vom Siegeszug der E-Mail überrascht. Letztlich wurde die neue Kommunikationsform von Benutzern angenommen, um private Informationen auszutauschen und das Gesamtvolumen des elektronischen Mailverkehrs überstieg bereits 1971 das Datenvolumen, das über Telnet und FTP abgewickelt wurde.

Warum setzte sich E-Mail durch?

Eine E-Mail-Nachricht kann innerhalb weniger Minuten ihrem Adressaten, gleich wo auf der Welt zugestellt werden. Der Empfänger muss nicht unmittelbar erreichbar sein. Das Schreiben und Beantworten kann also zu einer passenden Zeit geschehen, unabhängig von den unterschiedlichen Zeitzonen auf der Erde. Neben Text kann eine E-Mail auch weitere Daten, wie Grafiken, Tondateien oder Programmdateien enthalten. Die Nachrichten können einfach leicht archiviert oder automatisch bearbeitet (z. B. automatische Beantwortung, Weiterleitung) werden. Damit ergeben sich letztlich auch Änderungen in der Kommunikation, die für viele Unternehmen deutliche Vorteile bringt.

Die Auswirkungen der E-Mail-Kommunikation im Unternehmen

Die Einführung von E-Mail führt häufig zu einer allgemein verbesserte Informationslage der Mitarbeiter auf allen Hierarchiestufen, sodass Kompetenzen in Unternehmen breiter gestreut werden können. Es kann also zeitnah mehr Information an jedem Arbeitsplatz bereitgestellt werden, so dass die Entscheidungen dort getroffen werden können, wo die Probleme anfallen. In der Soziologie wird davon ausgegangen, dass die Möglichkeiten der E-Mail-Kommunikation zu einer verstärkten Teambildung mit flachem Hierarchie-Ansatz geführt haben (Quelle: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie, 47. Jahrg. 1995). Dies entspricht Unternehmens-Zielen, für deren Erreichung häufig eigene Abteilungen für Personalentwicklung gegründet werden. Bei schwierigen Entscheidungen können mehr Mitarbeiter am Entscheidungsprozess teilnehmen, wobei Argumente und Ideen innerhalb kurzer Zeit ausgetauscht werden können. Die Anzahl zeitaufwendiger und somit teurer Sitzungen kann verringert werden, ohne dass darunter die Qualität leidet. Der so genannte "lange Dienstweg" in einem Unternehmen weicht also zunehmend einer Kommunikation in "Echtzeit".

E-Mail und mehr

Neben E-Mail sind weitere Dienste entwickelt worden, um die Kommunikation schneller und effizienter zu Gestalten. Die Hersteller integrieren heute zunehmend Unified Messaging Dienste wie Instant Messaging, Voicemail oder Fax in ihre Kommunikations-Software. Wir stellen Ihnen in dieser Ausgabe der Infoline die Produkte im Bereich "Messaging und Collaboration" von Microsoft, IBM und Novell vor. Mit allen Herstellern verbinden uns fruchtbare Partnerschaften und teilweise gemeinsam durchgeführte Projekte. Zudem gelten Sie im Bereich "Messaging und Collaboration" hinsichtlich ihrer Lösungskompetenz und ihrer Marktreife als tonangebend.

Der Marktanteil dieser Hersteller im Markt für integrierte Kommunikationsprodukte spiegelt diesen Vorsprung wieder und entspricht auch der Verteilung bei unseren Kunden.

Welches Produkt zum Einsatz kommt, ist von vielen Faktoren abhängig. Unter vielen anderen, sind Aspekte der Integration in die bestehende Infrastruktur oder auch die Kosten für den Wechsel auf ein anderes System zu betrachten. Die COMLINE AG sieht sich hier als unabhängigen Berater, der für den Kunden das jeweils für Ihn geeignete Produkt implementieren kann.

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