26. Februar 2009

 
.::[Interview in der Zeitschrift IT-MITTELSTAND 3/2009]::.
Das folgende Interview mit mir ist in der aktuellen CeBIT-Ausgabe der IT-MITTELSTAND erschienen.


Vorgehensmodelle für effiziente Microsoft Migrationsprojekte

Über den Umgang mit Komplexität in Projekten äussert sich Christoph Schmidt, der für Microsoft Lösungen zuständige Bereichsleiter bei der TDMi-Beteiligung ptecs GmbH im Interview.







IT-MITTELSTAND: Herr Schmidt, Sie sind im Bereich Microsoft Infrastrukturlösungen seit rund 12 Jahren als Unternehmensberater und Manager tätig. Wie hat sich das Geschäft gewandelt?

Schmidt: Durch die Architekturänderungen in den Microsoft Serversystemen in den letzten Jahren haben sich die Projekte deutlich verändert. Active Directory und Exchange Server Migrationen beispielweise waren in den ersten Jahren nahezu ausschließlich Ablösungen von Windows NT und Exchange 5.5 Infrastrukturen. Heute stehen dagegen neben Versionswechseln vor allem anspruchsvolle Restrukturierungsprojekte und Wechsel von Drittanbietersystemen im Vordergrund.

IT-MITTELSTAND: Wie reagieren Sie auf diesen Anstieg der Komplexität?

Schmidt: Durch immer komplexere Projekte ist es heute wichtiger denn je, die Projektvorgehensweise in typischen Microsoft Infrastrukturprojekten zu standardisieren und weiterzuentwickeln. Wir haben daher für unsere Unternehmensgruppe standardisierte Vorgehensmodelle entwickelt. Diese erlauben den Microsoft Consultingteams von TDMi und ptecs einen unternehmensweit einheitlichen hohen Qualitätsstandard.

IT-MITTELSTAND: Woher nehmen Sie die Expertise für Ihre Modelle?

Schmidt: In den über viele Jahre kontinuierlich weiterentwickelten Projektmodellen steckt die Projekterfahrung mit Microsoft Infrastrukturlösungen seit den ersten Versionen von Windows NT und Exchange Server.

IT-MITTELSTAND: Wie profitieren Kunden von Ihren Standards?

Schmidt: Unsere Projektvorgehensweisen garantieren Kunden die effiziente Durchführung von Projekten mit bewährten Methoden. Jedes Projektmodell basiert auf unserem 4-Phasen-Modell. Jeder Consultant arbeitet so nach einer einheitlichen, strukturierten Arbeitsweise.

IT-MITTELSTAND: Projektmodelle werden oft als wenig intuitiv empfunden. Was tun Sie dagegen?

Schmidt: Die Projektmodelle werden von ptecs in grafischen Systembildern beschrieben. Ein komplettes Projekt kann so als One-Pager abgebildet werden. Jedes Modell enthält dabei alle wesentlichen Projekttätigkeiten für ein Themengebiet. Kunden behalten so jederzeit den Überblick im Projekt.

IT-MITTELSTAND: Haben Sie alle Projekttypen standardisiert?

Schmidt: Ja. Unser 4-Phasen-Modell gilt für alle Projekte. Für Active Directory und Exchange, sowie Sharepoint und System Center Operations Manager haben wir zudem spezialisierte Modelle. Wir verbessern unsere Modelle ständig. Windows Deployment und Office Desktops werden zum Beispiel momentan überarbeitet.

IT-MITTELSTAND: Wo bringen Sie Ihre Modelle zum Einsatz?

Schmidt: Die Projektmodelle werden bei TDMi konsequent in jedem Projekt eingesetzt. Sie werden bereits in der Angebotserstellung zur Qualitätssicherung verwendet. Und selbstverständlich bauen sämtliche Workshops und Konzepte im Projekt ebenso auf den von ptecs entwickelten Methoden auf.

IT-MITTELSTAND: Herr Schmidt, wir danken für das Gespräch.




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25. Februar 2009

 
.::[Migration der WLAN-Profile von Windows Vista]::.
Zum Übernehmen von WLAN-Profilen auf einen anderen PC einfach folgenden NETSH-Befehl zum Exportieren aller Wireless Networks am besten in einem leeren Ordner auf einem USB-Stick ausführen:

netsh wlan export profiles

Ergebnis ist eine Sammlung von XML-Dateien, die jede die Konfiguration eines einzelnen Wireless LANs beinhalten. Auf dem neuen System dann mit folgenden Befehl im gleichen Ordner ein Profil importieren:

netsh wlan add profile filename="Dateiname.XML" interface="WLAN" user=all

Hier den korrekten Dateinamen einsetzen, den Namen der Netzwerkkarte angeben und im Parameter definieren, ob der Import für alle Benutzer oder nur den aktuellen gelten soll. Die Hilfe von NETSH zeigt die verfügbaren Optionen. Will man alle Profile gleichzeitig übernehmen, kann man den obigen Befehl mit Hilfe des guten alten DOS-Befehls FOR in einer Zeile für jede XML-Datei aufrufen:

for %i in (*.xml) do netsh wlan add profile filename="%i" interface="WLAN" user=all

Natürlich kann man diese Funktionen auch zum Sichern und Wiederherstellen der WLAN-Konfigurationen nutzen.

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23. Februar 2009

 
.::[CD kopieren auf dem Mac]::.
Während mit der Windows beiliegenden Software nicht mal eine CD kopiert werden kann, hat Mac OS die entsprechende Software sofort dabei. Leider scheint Microsoft nach den EU-Klagen wegen der integrierten Zusatzprogramme vor weiteren Beigaben zurückzuschrecken. Ich warte noch auf den Tag, an dem MS Paint in der sinnlosen Windows N Version fehlen wird, weil ein Grafikprogramm nicht Teil des Betriebssystem sein darf. Aus meiner Sicht entstehen Microsoft hier klare Wettbewerbsnachteile, da Apple genau dies umsetzen kann. Als jemand, der mit Microsoft-Produkten sein Geld verdient, ist das manchmal unverständlich, im Unternehmenseinsatz aber in der Regel nicht relevant.

Unter Mac OS ist es daher einfach per Doppelklick möglich, ein ISO-Image als Datenträger zu mounten. Das Festplatten-Dienstprogramm (das man wohl besser Datenträger-Dienstprogramm genannt hätte) erlaubt dann das Brennen des Datenträgers auf eine CD oder DVD. Genau funktioniert es mit einer als physikalisches Medium vorhandenen CD oder D VD. Das ganze läuft völlig unspektakulär und ohne den ganzen Schnickschnack gängiger Drittanbieter-Tools ab. Und wie findet man raus, dass das Festplatten-Dienstprogramm zuständig ist? Ganz einfach: In der Hilfe nach 'CD brennen' oder 'CD kopieren' suchen und direkt im Hilfetext mit einem Klick das Tool aufrufen. So soll es sein.

Meine Windows Vista DVD ist im Hintergrund fertig geworden. Jetzt wird das ThinkPad neu installiert.

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.::[Automatische Synchronisation der Kalender von NOTes und Outlook]::.
Wer im Unternehmen Lotus Domino als Mailsystem hat, kann mit Domino Access for Outlook den Lotus NOTes Client vermeiden. So lässt sich komplett mit dem Komfort von Microsoft Outlook arbeiten. Allerdings bleibt eine Lücke bestehen: Der Kalender kann nicht so einfach per Push-Mail auf ein mobiles Device synchronisiert werden, wie per Exchange Server ActiveSync. Da ich privat ein Exchange Postfach nutze und den dortigen Kalender auch mobil mitnehme, suche ich schon länger eine pragmatischen Lösung für den Abgleich der Kalender.

Meine bisherige Vorgehensweise war der Weg über iCal. Mein Outlook publiziert eine ICS-Datei auf Office Online. Diese lade ich dann über eine vorbereiteten Link auf den Desktop meines Notebooks und importiere die Datei dann im Lotus NOTes Client. Das kann man so machen, aber in der Praxis vergisst man den Abgleich schnell. Die Vorgehensweise ergibt spätestens dann ein Problem, wenn die Kollegen zurecht einen gepflegten Kalender erwarten und diesen nicht vorfinden.

Eine automatische Methode habe ich nun über den Umweg des Google Calendar gefunden. Google bietet ein kleines Tool an, mit dem man die Kalender von Outlook und Google synchron halten kann. Google Calendar Sync verwendet hier immer den primären Outlook-Kalender und den ersten Google-Kalender. Es werden ohne Ausnahme ALLE Termine synchronisiert, ein Zeit- oder Kategoriefilter wurde nicht implementiert. Der Abgleich erfolgt in regelmässigen Intervallen ab 10 Minuten. Standard ist 120 Minuten. Zusätzlich kann man einen Synchronisationsdurchlauf auch manuell starten.

Exchange/Domino Calendar Sync via Google Calendar and DAMO

Benötigt werden zwei Outlook-Installationen: Ein Outlook verbindet sich mit dem Exchange Server Postfach, das andere geht über 'Domino Access für Outlook' (DAMO) direkt auf das Domino System. Da ich aktuell eh sämtliche Lotus Software in einer VM isoliert habe, kann ich das über meine bestehende Implementierung abbilden. Die Daten von beiden Outlooks werden unabhängig voneinander per Google Calendar Sync Tool mit meinen Google-Kalender abgeglichen. So können meine Windows Mobile Devices ohne Eingriff in deren Konfiguration weiterhin gegen Exchange laufen. Eine zugegeben aufwändige Variante der Synchronisation, aber dennoch sehr galant. Einen Exchange Server & Active Directory Consultant kann eine dreistufige Synchronisationskette so schnell nicht schocken. ;-)

Ein wichtiger Hinweis: Google Calendar Sync gleicht in der aktuellen Beta nur den Inhalt des Termins ab, nicht aber viele nützliche Eigenschaften:

Kategorien sind in der von Outlook gewohnten Form in Google nicht verfügbar, da Google hier überlappende Kalender einsetzt. Entsprechend gehen beim Umweg Outlook-Google-Outlook leider die Kategorien verloren. Ob Google hier mal eine Zuordnung von Kategorien zu einzelnen Kalendern vornehmen wird, steht noch nicht fest.

Für mich unverständlich ist dagegen, dass Google die Kennzeichnung als privater Termin nicht übernimmt. Hier muss man daher aufpassen, dass der Zugriff auf den eigenen Kalender im Unternehmen entsprechend limitiert wird. An einer Implementierung scheint Google aber zu arbeiten, wie man zwischen den Zeilen der Online-Hilfe lesen kann. Das Wort 'Currently' lässt mich hoffen.

Google Calendar und das Sync Tool tragen derzeit noch wie viele Produkte aus Mountain View den Status BETA. Einen Einsatz in Produktivsystemen sollte daher jeder selbst gut abwägen. Ich habe nicht nur deshalb zunächst auf eine One-Way-Sync von Outlook nach Domino gesetzt.

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22. Februar 2009

 
.::[Windows Anwendungen auf dem Mac mit VMware Fusion]::.
VMware Fusion ist das Mac-Pendant zu VMware Workstation. Fusion liefert zunächst die gleiche Funktionalität wie unter Windows. Man kann also zum Beispiel einen virtuellen Intel-PC mit Windows und Office laufen lassen.

VMware Fusion unter Mac OS mit Outlook als Windows Gast

Mich begeistert hier zusätzlich der sogenannte Unity-Modus. Dieser erlaubt im Wesentlichen zwei Dinge. Die Windows Anwendungen werden dabei nicht innerhalb eines Windows Desktops, sondern als Fenster, wie eine Mac-Anwendung, angezeigt. Natürlichen laufen sie trotzdem weiterhin in der virtuellen Maschine, wie man im Fenster von Fusion auch sehen kann:

Hauptfenster von VMware Fusion

Gut zu erkennen ist hier, dass die VM die volle Bildschirmgröße des Mac hat und dabei Outlook an exakt der Stelle anzeigt, an dem es auf dem Mac im ersten Bild steht. Der Hintergrund wird einfach weggeblendet.

Eine solche Funktion war mir bisher nur von Citrix Published Applications bekannt, soweit man dies vergleichen kann. Die einzelnen Anwendungen lassen sich über den Unity-Modus auch ganz einfach ins Mac OS Dock integrieren. Dies ermöglicht einen direkten Start der Anwendungen als wären sie native Mac-Applikationen.

Übrigens: Der Unity-Modus ist in VMware Workstation für Windows auch verfügbar. Ein Demo-Video des Modus gibts auf YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=JIApJMzGzDQ. Das erklärt es besser als ich mit viel Text. ;-)

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21. Februar 2009

 
.::[Lotus Domino Access for Microsoft Outlook 2007]::.
Nach zwölf Jahren bei Arbeitgebern mit meinem geliebten Exchange Server, darf ich seit fast zwei Jahren mit einem Mailsystem arbeiten, welches in der Bedienerfreundlichkeit in den 80er Jahren stehen geblieben ist. Die Lösung für das Desaster ist ein Outlook-Plugin vom selben Hersteller. Damit ist es möglich, Microsoft Outlook als Frontend für Lotus Domino an Stelle des Lotus NOTes Clients zu verwenden. Ende letzten Jahres kam endlich eine Version auf den Markt, die mit Outlook 2003 und Outlook 2007 zusammenarbeitet. Nach einer recht schmerzhaften Beta-Phase (Hallo Dr. Watson!) ist das neue DAMO mit Erscheinen der Version 8.02 nun auch recht stabil.

Während frühere Versionen meines Wissens noch einen Lotus NOTes Client vorausgesetzt haben, läut DAMO in der 8er-Version vollkommen autark. Nach Installation von Office 2007 mit aktuellen Updates installiert man also direkt DAMO. Bei der Einrichtung benötigt man die NOTes-ID und das zugehörige Kennwort und schon kanns losgehen. DAMO richtet automatisch ein neues Outlook-Profil ein. Nach dem Start von Outlook wird DAMO und damit die Sychronisation initialisiert. Hierzu wird die Maildatenbank vom Domino-Server repliziert und dann in eine PST-Datei übertragen. Das PST ist somit die Ebene, in der Outlook die Mails, Termine etc. speichert. Nach dem ersten Start sollte man das System zunächst sich selbst überlassen, bis die Initialisierung vollständig abgeschlossen ist.

Probleme gibt es mit dem Plugin, wenn man auf nicht standard-konforme Adressbücher zugreift. Aber dies lässt sich ja leicht vermeiden. Alle Adressbücher, die man für die Namensauflösung verwenden will, konfiguriert man, wie in einer Exchange-Umgebung in den Optionen des Outlook Adressbuchs.

Will man DAMO näher konfigurieren, kann man dies in einer neuen Karteikarte der Outlook-Optionen durchführen. Zusätzliche Optionen lassen sich in der Datei NOTES.INI im DAMO-Verzeichnis einstellen. Für NOTes-Spezialisten sollte das also kein Problem sein. Die Datei NAMES.NSF, die auch einen Teil der NOTes-Konfiguration beinhaltet, kann leider nicht mit DAMO editiert werden. Auch ein Öffnen der NAMES.NSF auf einem NOTes-Client gleicher Version war bei mir nicht erfolgreich... Ein dritter Teil der Konfiguration liegt im Outlook-Profil in der Registry. DAMO speichert seine Einstellungen hier im Key 704808520df8ce11a2e102608cda47ee des entsprechenden Outlook-Profils. Hier existieren diverse Einträge, die man anhand der folgenden Tabelle auch selbst editieren kann:

000b6615 PR_MSP_REMEMBER_PW
000b6620 PR_SINGLE_LOGON
001e3001 PR_DISPLAY_NAME
001e3006 PR_PROVIDER_DISPLAY
001e39fe PR_SMTP_ADDRESS
001e6600 PR_NAB_FILE
001e6610 PR_LOGON_ACCOUNT_NAME
001e6611 PR_MSP_PATH
001e6612 PR_NOTES_DISPLAY_NAME
001e6613 PR_NOTES_EMAIL_ADDR_TYPE
001e6614 PR_NOTES_EMAIL_ADDRESS
001e6619 PR_LOCATION_NAME
001e661a PR_INI_NAME
001e661d PR_LOCAL_MAIL_CACHE_NAME
001e661e PR_MAPI_STORE_NAME
001e661f PR_NOTES_INTERNET_ADDRESS
001e6623 PR_NAB_AB_HIST
001e67f1 PR_ENCRYPTED_DATA
01020ff9 PR_RECORD_KEY
01020fff PR_ENTRY_ID
01023414 PR_MDB_PROVIDER
01023e01 PR_IDENTITY_ENTRYID
01026601 PR_NAB_UID
101e6621 PR_ABSET_NAMES
101e6622 PR_ABSET_TITLES

Ich habe hier zum Beispiel meine SMTP-Adresse im Wert 001e39fe angepasst. Unter NOTes wäre diese Einstellung in der NAMES.NSF gewesen - entsprechend muss man Einstellung für Einstellung schauen, wo man diese findet. Da DAMO aber in der Vorkonfiguration gut funktioniert, ist eine Anpassung der Parameter wohl nur in seltenen Fällen notwendig.

Für eine Indizierung und Suche wird die Windows Search verwendet. Unter Windows XP installiert man diese einfach nach, unter Windows Vista ist sie bereits integriert. Die Windows Suche integriert sich mit Outlook, so dass innerhalb von Outlook das "Search-as-you-type" wunderbar funktioniert. Will man über die Windows Search suchen, muss bei Nutzung von DAMO zur Anzeige einer Mail Outlook vorab gestartet werden. Andernfalls wird der Explorer von der in ihn integrierten Suche zu Fall gebracht.

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20. Februar 2009

 
.::[Lösung für Probleme im Netzwerkzugriff von Mac OS X auf Windows Vista]::.
Will man Apple MacOS Clients mit einem Server Windows Server oder Windows Client (XP/Vista) zugreifen, so ist das über das Netzwerk möglich. Mit den Standardeinstellungen von Windows Vista beispielsweise ist ein Zugriff von SMB-Freigaben jedoch nicht erlaubt, weil der Mac keine NTLM2-Authentifizierung unterstützt. Dieses Problem lässt sich jedoch leicht lösen.

In der Windows Registry kann man dazu den LmCompatibilityLevel im Zweig HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa auf 0 verringern. Oder man ändert siesen Wert in der lokalen Sicherheitsrichtlinie des Windows Clients. Hier setzt in den 'Security Options' den 'Network Security: LAN Manager Authentication Level' auf 'Send LM & NTLM responses'. Dies führt allerdings zu einer deutlich schlechteren Sicherheit, da Kennwörter zwischen Mac und Windows dann unverschlüsselt im Netzwerk übertragen werden. Das ist im Heimnetz ggf. akzeptabel, aber für den Geschäftseinsatz nicht umsetzbar.

In den 'Security Options' den 'Network Security: LAN Manager Authentication Level' auf 'Send LM & NTLM responses' setzen

Im Unternehmensszenario erfolgt der Zugriff in der Regel nur auf Windows Server und hier kann man den Mac-Clients mit Microsoft Services for Macintosh ein vergleichbares Sicherheitsniveau wie in einer reinen Windows-Umgebung liefern.

Sollte ein Querzugriff zwischen Clients in einem Active Directory Netzwerk erforderlich sein, dann lässt sich die alte LanManager-Authentifizierung wie oben beschrieben ebenfalls zuschalten. Hierzu verwendet man dann allerdings eine Gruppenrichtlinie im Active Directory. Das entsprechende GPO sollte man dann aber selbstverständlich sehr sparsam Windows Clients zuordnen, um zumindest ein gewisses Mindestmaß an Sicherheit im Unternehmensnetz gewährleisten zu können. Zusätzlich hilft hier eine filigrane Konfiguration der Windows Firewall über das GPO.

Weitere Informationen zum Thema:
http://support.microsoft.com/kb/555652/en-us
http://support.microsoft.com/kb/823659/en-us

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.::[Office-Pakete auf dem Mac: Apple iWork '09 und Microsoft Office 2008]::.
Apple iWork ist kurzgesagt das Office-Paket von Apple. Es kommt mit folgenden Programmen: Pages ist die Textverarbeitung, Numbers die Tabellenkalkulation und Keynote das Präsentationsgrafikprogramm.

Die Funktionalität kann ich noch nicht beurteilen, aber der erste Eindruck ist, dass die Produkte sehr Layout- und Design-orientiert arbeiten. Für den typischen Mac-Benutzer aus der Medien- und Werbewelt sicher genau das Richtige.


Die Alternative für Leute wie mich ist Microsoft Office for Mac 2008. Da ich seit den ersten Versionen von Winword (ja, so hat man damals genannt!), Excel und PowerPoint mit Microsoft Produkten arbeite, habe ich auch ein Microsoft Office for Mac 2008 bestellt. Funktional sollte das etwa Office 2007 entsprechen. Mir ist hier wichtig, dass es ein gemeinsames Dateiformat gibt, welches nativ geschrieben werden kann. So ist der Dokumentenaustausch zwischen geschäftlichen Windows-Notebook und privatem Mac kein Problem.

Besonders gespannt bin ich auf Entourage, dem Outlook-Ersatz für den Mac. Hierzu gehen die Meinungen im Freundes- und Bekanntenkreis weit auseinander. Spätestens nächste Woche beginnt die eigene Meinungsbildung.


OpenOffice ist natürlich auch auf dem Mac verfügbar. Kann man testen, muss man aber nicht.

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.::[Apple iLife: Fotos, Musik und Filme auf dem Mac]::.
Apple iLife ist ein eigenständiges Produkt, das aber oft vorinstalliert mit dem Mac ausgeliefert wird. iLife besteht unter anderem aus:


iTunes kennt man von Windows schon. Auch unter MacOS ist dies mein bevorzugter Musikspieler.

Was mir neu war: Man kann den iPod zwar 1:1 weiter betreiben, aber wenn man auch iPod Software-Updates einspielen will, dann will der Zwerg vom Mac neu formatiert werden. Kein Problem, die "Daten" kommen über die Bibliothek ja wieder drauf. iTunes funktioniert im Wesentlichen genauso wie unter Windows.

Was mir positiv aufgefallen ist: Auf dem Mac kann man jede Datei manuell von Musik auf Hörbuch und zurück umschalten. Das unter Windows recht nervige Importieren von Hörbüchern wird damit vereinfacht.


iPhoto ist eine Fotoverwaltung, die eine Art Kombination aus Windows Explorer und Office Picture Manager ist. Fotos werden allerdings ähnlich wie in iTunes organisiert und können Ereignissen, Orten und Personen zugeordnet werden.

Die Übernahme von vorhandenen Ordnerstrukturen ist ohne weiteres nicht möglich. iPhoto kennt keine Ordner und Unterordner sondern organisiert seine Datenablage nach Jahren und Ereignissen innerhalb eines ZIP-ähnlichen Pakets. Import man den Ordner "Eigene Bilder" erhält man EIN Ereignis, welches sich ggf. über mehrere Jahre streckt und alle Bilder aus allen Unterordnern befinden sich in einem einzigen Chaos.

Ich habe aber ein nettes Script auf scriptbuilders.net gefunden. welches die Ordnerstruktur weitgehend erhält. Es werden einfach Ereignisse für jeden Ordner erstellt. Aus dem Ordner "\Privat\Konzerte\Gröneymeyer 2006" wird dann das Ereignis "Privat-Konzerte-Gröneymeyer 2006". Dieses auf dem Mac runterladen und dann den Foto-Ordner einfach per Drag & Drop auf das Script ziehen.

Man sollte - egal ob mit oder ohne Script-Einsatz - vor dem Import am Besten alle Nicht-Bilder aus dem Ordner entfernen, denn diese belohnt iPhoto mit einzelnen, den Importvorgang aufhaltenden Popups. Mich hat es mit dem einen oder anderen Word-Dokument "getroffen".


Von mir noch ungetestet, aber auch dabei: iMovie ist das Pendant zu Windows Movie Maker. Und iDVD erlaubt eine Erstellung von DVDs. Zuguterletzt kann man mit Garageband selber Musik machen.

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.::[Dateiverwaltung auf dem Mac: Finder statt Windows Explorer]::.
Der Finder ist im Mac das Gegenstück zum Windows Explorer. Nunja, ich vermisse die Ordnerstruktur. Der Finder arbeitet ähnlich wie der Explorer im "Arbeitsplatz-Modus". Es gibt also keine "Explorer-Strukur".

Derzeit weine ich daher dem Explorer noch nach. Wenn ich aber bedenke, dass mir das mit dem Dateimanager von Windows 3.1 und Windows NT 3.51 nach dem Wechsel auf Windows 95 und NT 4.0 auch mal so ging, bin ich zuversichtlich, dass ich mich umgewöhne. Naja, und den einen oder anderen Norton Commander Clone gibts ja auch für den Mac.

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19. Februar 2009

 
.::[Chrischmi goes Mac]::.
Auch wenn es mir derzeit kaum einer glauben mag: Ich habe mir einen iMac angeschafft. Nein, ich werde Bill nicht untreu, aber für meine privaten Zwecke scheint mir das eine sinnvolle Entscheidung gewesen zu sein. Nach knapp einer Woche Mac bin ich schon sehr zufrieden mit diesem Schritt. In meinem Blog versuche ich nun zu dokumentieren, was für einen erfahrenen Windows-Benutzer anders ist auf dem Mac. Die Artikel erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ich setze sicher einige persönliche Schwerpunkte.

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9. Februar 2009

 
.::[Essen in Köln: Pizzeria La Baia D´Oro]::.
Wenn man in der Kölner Altstadt eine richtig gute und knusprige Pizza essen will, dann geht man ins La Baia D´Oro. Früher war das Restaurant bekannt unter dem Namen "Taormina". Nachdem "Mamma Lucia" zum Jahreswechsel 2007/08 das Restaurant an Salvatore Capello und seine Familie übergeben hat, wurde es behutsam renoviert und das Pizzarezept perfektioniert. Man kann zusehen, wie die Pizza auf traditionelle Art zubereitet und dann in den Holzofen geschoben wird. Natürlich gibt es auch eine große Pastakarte und weitere italienische Gerichte. Am besten auch nach der Tafel mit den Tagesgerichten fragen. Zur Mittagszeit gibt es werktags drei vergünstigte Gerichte in täglichem Wechsel.

Inhaber Salvatore Capello vorm Pizza-Holzofen

Das Restaurant liegt in der Matthiasstraße in der südlichen Altstadt, zwischen Heumarkt und Schokomuseum. Ruhetag ist Sonntag.

Restaurant La Baia D´Oro
Matthiasstr. 18, 50676 Köln
Telefon 0221/2403723

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3. Februar 2009

 
.::[Jahresstatistik 2008]::.
Heute gibts mal ein klein wenig Statistik. Was waren die Artikel, die am meisten besucht wurden in 2008? Ich weise vorsichtshalber mal gleich zu Anfang daraufhin, dass dies nur sehr laienhaft ausgewertete Zahlen sind... Zieht man von den Gesamtzahlen die ca. 50% Last (gemäß Browser-Statistik), die durch die Robots der Suchmaschinen entstanden sind, ab, komme ich zu folgenden Zahlen:

Am beliebtesten war wieder einmal der Artikel über den Trick mit der Windows-Taste auf IBM Thinkpads. In Summe scheinen sich hier 1.000 Leser eine Windows Taste zaubern zu wollen.

Den zweiten Platz teilen sich fast gleichauf mit jeweils etwa 500 Aufrufen der Hintergrundartikel zum Outlook Nickname-Cache und die inzwischen sechs Jahre alte Success Story zur Polizei in Rheinland-Pfalz.

Um die 450 Clicks gab es jeweils noch für die Dokumentation der Outlook-Signatur-Einstellungen in der Windows Registry und die verschlüsselten TrueCrypt-Ordner.

Beliebtester fachfremder Artikel war natürlich der Umbau meines Faltrads Birdy mit Rollen am Gepäckträger. Immerhin weit über 250 Origami-Radler scheinen also über einen Birdy-Umbau nachzudenken.

In Summe gab es weit über 30.000 Weblog-Aufrufe im vergangenen Jahr von Menschen (nicht Robots). Dazu kommen noch die etwa 1.000 Besucher meiner Webseite, von denen über 20% länger auf chrischmi.de verweilten.

Ohne eine professionelle Webstatistik-Software kann ich leider nicht aus den insgesamt fast 300.000 Abrufen der RSS-Feeds auf eine Anzahl regelmässiger RSS-Feed-Abos schliessen. Feedburner hostet einen der RSS-Feeds und gibt durchschnittlich etwa 20 Abonennten an, hoch gerechnet auf die von Blogger selbst generierten Feeds sollten demnach insgesamt etwa 50 Menschen regelmässig chrischmi.de/blog über einen RSS-Reader lesen.

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2. Februar 2009

 
.::[Chrischmi twittert]::.
Dem einen oder anderen mag es schon aufgefallen sein: Chrischmi twittert seit Jahresbeginn. Leider war ich wenige Wochen zu spät dran, so dass nurmehr ChrischmiDE als Name frei war. Chrischmi wurde im Dezember von jemanden anderes angemeldet und dann nicht ein einziges mal benutzt. Also: Unter http://twitter.com/ChrischmiDE kann man mitlesen oder im Blog in der linken Spalte die Rubrik 'Aktuelles' anschauen, hier ist das Micro-Blog von Twitter ebenso eingebunden. Mein Ziel ist es, neben den üblichen Belanglosigkeiten zumindest meine gelesenen Bücher kurz zu kommentieren und zu bewerten. CU on Twitter?

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