18. Juni 2009
.::[ IBM ThinkPad T60 Exchange 2010 Edition]::.
Seit Tagen trage ich die ultimative Erweiterung zu meinem Notebook mit mir rum. Endlich wieder zuhause in Köln angekommen, wurde sie gleich verbaut:


So wurde mein ThinkPad also zum ExchangeBook. Einzig die Opferung meines BVB-Aufklebers, der dem vollflächigen Exchange-Design weichen musste, schmerzt natürlich...
Labels: Chrischmi, Exchange Server
17. Juni 2009
.::[ Exchange 2010: Self Services zur Verteilergruppenpflege]::.
Exchange 2010 hat das erklärte Ziel, die TCO zu senken. Dies wird unter anderem durch integrierte Self Services erreicht. Standardmäßig lag die Benutzerverwaltung bislang in der IT-Abteilung. Eine Delegation in Fachabteilungen war möglich, aber relativ aufwendig. Durch die Berechtigung eines Projektleiters auf einer Verteilergruppe war es schon mit den bisherigen Exchange-Versionen möglich, dass der Projektleiter die Mitgliedschaft in seiner Projektgruppe über das Outlook Adressbuch selbst verwalten kann. Ebenso konnte man den Mitarbeitern erlauben, sich selbst zu einer Gruppe hinzuzufügen.
Exchange 2010 geht hier einen deutlichen Schritt weiter. Der neue Server erlaubt die Abbildung von Genehmigungsworkflows für verschiedene Situationen. So kann ein Benutzer die Aufnahme in einen Verteiler beim Projektleiter beantragen. Hierzu kann der Benutzer sich selbst in den Verteiler aufnehmen. Die Aufnahme wird aber erst umgesetzt, nachdem der oder die Projektleiter dies autorisiert hat. Hierzu bekommt der "Genehmiger" eine Nachricht, aus der er heraus eine direkte Genehmigung oder Ablehnung auslösen kann.
Die neuen Funktion funktionieren schon mit RTM im neuen Outlook Web Access 2010 und natürlich mit dem neuen Outlook.
Exchange 2010 geht hier einen deutlichen Schritt weiter. Der neue Server erlaubt die Abbildung von Genehmigungsworkflows für verschiedene Situationen. So kann ein Benutzer die Aufnahme in einen Verteiler beim Projektleiter beantragen. Hierzu kann der Benutzer sich selbst in den Verteiler aufnehmen. Die Aufnahme wird aber erst umgesetzt, nachdem der oder die Projektleiter dies autorisiert hat. Hierzu bekommt der "Genehmiger" eine Nachricht, aus der er heraus eine direkte Genehmigung oder Ablehnung auslösen kann.
Die neuen Funktion funktionieren schon mit RTM im neuen Outlook Web Access 2010 und natürlich mit dem neuen Outlook.
Labels: Exchange Server, TechTalk
16. Juni 2009
.::[ Exchange 2010: Outlook Web Access in Firefox und Safari]::.
Endlich bringt Microsoft eine auch von mir seit langem vermisste Funktion: Unterstützung für Firefox und Apple Safari in OWA. Und zwar absolut gleichwertig zum Internet Explorer. Unter Windows und auf dem Mac.
Nicht dass ich was gegen den IE habe, nein ich mag den auf meinem Notebook sogar sehr, aber zuhause auf dem iMac ist der bisherige OWA 2007 schon eine sehr nervige Angelegenheit, da OWA ausserhalb eines halbwegs aktuellen IE nur in einer Schmalspurversion angeboten wurde. Ich habe OWA 2010 in Safari und Firefox auf meinem Apfel getestet und bin begeistert. Wirklich kein Unterschied zu finden, alles drin, alles dran.


Ich bin gespannt, ob die in Snow Leopard kommende direkte Unterstützung für Exchange in iCal und Co von mir mehr genutzt werden wird oder der neue OWA. Fest steht: Alles wird gut.
Labels: Exchange Server, Mac, TechTalk
15. Juni 2009
.::[ Exchange 2010: Mailtipps]::.
Microsoft Exchange Server 2010 steht vor der Tür. Nach der erfolgreichen Exchange 2010 Roadshow von TDMi und ptecs zeigt chrischmi.de die High Lights der neuen Version. Heute: Mailtipps.


Szenario 1: (Zu) große Mails

Wer hat nicht schonmal eine Mail mit großem Anhang versendet und diese wegen einer Größenbeschränkung zurückbekommen. Netterweise hängen aktuelle Mailserver die ursprüngliche Mail dem Unzustellbarkeitsbericht an, damit man sehr einfach neu versenden an. Für den mobilen Benutzer heisst das, dass er die Mail mit dem Anhang gleich zweimal synchronisiert.
Exchange 2010 zeigt dem Anwender in der Nachricht, bevor er sie versendet, dass dies nicht möglich sein wird.
Szenario 2: Mails an (zu) viele Menschen
Man hat eine Rückfrage zu einem internen Unternehmens-Newsletter und drückt aus Versehen auf die Schaltfläche Allen Antworten. Nun bekommen 500 Kollegen die Rückfrage zu lesen.
Exchange 2010 zeigt dem Benutzer vor dem Versenden, dass er gerade eine Nachricht an 500 Menschen sendet. So kann er reagieren und den fraglichen Verteiler aus der Nachricht entfernen.
Szenario 3: Mails an Externe
Der Anwender schreibt eine Nachricht mit eindeutig unternehmensinternem Inhalt. Erst nach dem Senden merkt er, dass der Empfänger "Müller" nicht gegen den Kollegen "Thomas Müller" im Nachbarbüro, sondern gegen den Kunden "Heinz Müller" aufgelöst wurde. Der Kunde freut sich über die ihm zugegangen Einkaufspreise.
Exchange 2010 warnt den Absender, dass er hier eine Nachricht an einen Externen schickt. So kann der Benutzer noch reagieren und den richtigen Müller auswählen.
Szenario 4: Abwesender Empfänger
Man schickt kurz vor Feierabend noch einige Nachrichten und geht mit befreiter Last nach Hause. Erst beim Lesen der Mails am nächsten Nachmittag stellt man fest, dass eine wichtige Nachricht vom Empfänger nicht weiterbearbeitet wurde. Die Frist zur Abgabe des Angebots wurde verpasst.
Exchange 2010 zeigt schon in der noch nicht versendeten Nachricht, dass der Empfänger abwesend ist. Man kann schon vor dem Senden den Abwesenheitstext (Out of Office, OOF) sehen.

Das waren nur einzelne Beispiele für Mailtipps, das finale Produkt wird noch mehr davon enthalten. Natürlich lassen sich die Mailtipps serverseitig konfigurieren, um Schwellwerte etc. angeben zu können.
Mailtipps werden mit RTM im Herbst in OWA 2010 und ab etwa dem Frühjahr nächsten Jahres auch mit dem neuen Outlook funktionieren. Wenn das kein Grund für einen Umstieg ist?
Labels: Exchange Server, TechTalk
13. Juni 2009
.::[ Exchange und der Mac werden Freunde]::.
Ich kann es kaum erwarten: Im September, also kurz vorm finalen Windows 7, kommt das neue Mac OS "Snow Leopard" auf den Markt. Neben weiteren Verbesserungen bringt der Schneeleopard eine Unterstützung für Exchange Server 2007 von Haus aus mit.
Das bedeutet, dass man mit Apple Mail, Adressbuch und iCal auf Exchange zugreifen kann. Und das ohne großartigen Konfigurationsaufwand. Sofern das AutoConfig-Feature vom eigenen Exchange Admin für Outlook 2007 und höher umgesetzt wurde, kann der Zugriff nur mit Mailadresse, Benutzername und Kennwort auch mit der Apple Software einfachst eingerichtet werden.
Exchange Nachrichten werde ich also bald mit Apple Mail schreiben können. Hier wird es spannend, wie Ordnerhierarchien und vielleicht sogar Regeln unterstützt werden.
Derzeit habe ich noch einen Read-Only-Zugriff auf meinen Outlook Kalender über eine Synchronisation meines Outlook Kalenders mit Google Calendar. Mit Snow Leopard werde ich meine Exchange Termine direkt mit Apple iCal planen können. Hier soll der Zugriff auf mehrere Kalender möglich sein, allerdings ist noch nicht bekannt, ob diese Kalender auch in anderen Postfächern liegen können, denn erst das würde es ja interessant machen.
Ausserdem erhoffe ich mir, dass eigentlich selbstverständliche Funktionen, wie die Privatmarkierung von Terminen oder das Verschieben von Terminen möglich sein werden. Das bisherige iPhone hat gezeigt, dass Apple dies noch lange nicht voraussetzt. Die Unterstützung von Kategorien und Farben im Kalender wäre mir auch sehr wichtig, aber das gehört dann wohl schon eher zur Kür als zur Pflicht.
Das Apple Adressbuch kann schon heute (für die meisten Menschen unbekannterweise) auf den Outlook Kontakteordner auf dem Exchange Server zugreifen. Das neue Mac OS wird hier auch einen GAL-Zugriff erlauben und verbessert hoffentlich den Umgang mit Kontakten.
Endlich finden mein iMac und das Produkt, von dem ich seit vielen Jahren lebe, zusammen. ;-)
Labels: Exchange Server, Mac, TechTalk











