16. November 2009

 
.::[Artikel in der IT-MITTELSTAND 11/2009: Mandantenfähige Infrastrukturen mit der ptecs GmbH]::.
Unter dem Kostendruck des Marktes stehen viele Unternehmen auch in der IT-Infrastruktur vor der klassischen Frage: Make or Buy?

Der interne IT-Betrieb muss sich dem Wettbewerb durch Hersteller und Provider stellen. Zusätzlich konsolidieren viele Kunden Ihre Systeme und erzielen Skalierungseffekte durch eine engere Bindung von Konzernunternehmen und Auslandsgesellschaften an die zentrale IT. Auf diesen Trend hat die ptecs GmbH schon früh reagiert und ihre Beratungskompetenz in Konsolidierungsprojekten und mandantenfähigen Infrastrukturlösungen ausgebaut.

Was zeichnet eine mandantenfähige Infrastruktur aus?

In ERP-Systemen ist Mandantenfähigkeit längst Normalität. In der Infrastruktur ist dies jedoch noch kein gängiger Standard. Eine mandantenfähige IT-Infrastruktur erlaubt eine Partitionierung der Systeme auf verschiedenen Ebenen. In einer mandantenfähigen IT-Infrastruktur müssen insbesondere folgende Punkte beachtet werden:

- Verhinderung des Querzugriffs zwischen Netzwerken
- Erstellung von expliziten Administrationsbereichen im Verzeichnisdienst
- Bereitstellung von dedizierten Speicherbereichen in den Fileservices
- Administration der Infrastruktur über Self-Service-Portale
- Bereitstellung von individuellen Desktopsystemen
- Abbildung von getrennten Webportalen als eigenständige Intranets
- Individuelle, abgetrennte Systeme zur Zusammenarbeit (Mail, UM)
- Definition von mehreren Adressbüchern im Mailsystem
- Ermittlung der genutzten Ressourcen für die Kostenverrechnung

In welcher Ausprägung die modular aufgebauten Komponenten zum Einsatz kommen, hängt von der konkreten Kundensituation ab. In konzerninternen Infrastrukturen werden darüber hinaus oftmals nur einige Komponenten für einzelne Tochterfirmen abgegrenzt. Andere Systeme werden für das Gesamtunternehmen implementiert (zum Beispiel Mail).

Unterstützung von internen und externen IT-Providern beim Aufbau von mandantenfähigen Infrastrukturen durch die ptecs GmbH - (c) by chrischmi.de

Wann benötigen Sie eine mandantenfähige Infrastruktur?

Eine von verschiedenen Unternehmen genutzte Infrastruktur wird in vielfältigen Situationen benötigt. In unserem Beispielszenario verfügen Ihre europäischen Vertriebstöchter über eigenständige IT-Inseln. Die IT-Verantwortung vor Ort liegt in der Hand von verschiedenen lokalen Dienstleistern. Im Rahmen der Einführung eines konzernweiten ERP-Systems soll auch die Infrastruktur auf eine einheitliche Plattform gebracht werden. Hierzu wird Ihr Active Directory um einzeln abgesicherte Verwaltungsbereiche erweitert. Für jedes Tochterunternehmen wird automatisiert ein eigenes Exchange- Adressbuch erstellt, in dem genau die Mitarbeiter gelistet werden, die in den Auslandsstandorten sichtbar sein sollen. Die Tochterunternehmen bewahren ihre Eigenständigkeit durch die Einführung eines Self-Service-Portals. Ein Zugriff auf zentrale Fileservices wird durch entsprechende Berechtigungen und die Anpassung Ihrer Firewall- Konfiguration gezielt gesteuert.

In welchen Bereichen kann Sie die ptecs GmbH unterstützen?

Die ptecs GmbH unterstützt sowohl Provider als auch Anwenderunternehmen bei den anstehenden Herausforderungen:

- ptecs kalkuliert die Kosten für Ihre zu erbingenden IT-Services und hilft bei der Auswahl eines für Sie geeigneten Providers.
- ptecs übernimmt die Transformation Ihrer Infrastruktur in eine gehostete Infrastruktur und stellt ein Koexistenzszenario her.
- ptecs unterstützt Ihr Unternehmen als zertifizierter Microsoft Online Services Advisor in der Migration auf die Cloud-Services von Microsoft.
- ptecs versetzt Ihre zentrale IT in die Lage, als konzerninterner IT-Provider auch bisher nicht zentral versorgte Insellösungen zu integrieren.
- ptecs baut für Ihre IT oder Ihren Provider eine mandantenfähige Hosting-Infrastruktur auf und kümmert sich auch um die Schnittstellen zu den vorhandenen Abrechnungssystemen.
- ptecs entwickelt eigene Softwarelösungen, um Ihre Microsoft Infrastrukturen mandantenfähig zu machen.

Referenzprojekt: Hosting-Infrastruktur bei der active logistics Gruppe

Die active logistics GmbH in Herdecke ist Europas führendes Dienstleistungsunternehmen und Systemhaus für die Logistikbranche. Michael Otto, Bereichsleiter strategische IT Planung bei active logistics, stand vor einer doppelten Herausforderung: "Zum Einen wollten wir die Infrastrukturen aller Tochterunternehmen vereinheitlichen und zentralisieren. Zudem forderten immer mehr Kunden von uns, dass wir die Gesamtverantwortung für den Betrieb unserer Softwarelösungen vom Managed Desktop bis zum Host übernehmen. Unsere Lösungen bieten große Vorteile, insbesondere da die gesamte IT-Landschaft von uns betrieben werden kann."

Die ptecs GmbH hat im active logistics Rechenzentrum im hessischen Niederaula eine mandantenfähige IT-Infrastruktur für die Kunden der active logistics implementiert. Während active logistics in den ERP-Systemen auf den unterschiedlichsten Plattformen schon seit jeher eine Mandantenfähigkeit liefert, war dies in der Windows-Welt vor dem Projekt nicht möglich. Die Administration der neuen IT-Plattform wurde im Zuge des Projekts weitgehend zentralisiert und durch ptecs automatisiert. "Wir bieten unseren Kunden und Tochterunternehmen nun zusätzliche Dienstleistungen und das bei einem durch die Zentralisierung sogar verringerten Personalaufwand." so Michael Otto. Die einzelnen Unternehmen wurden von ptecs als Mandanten abgebildet. Jeder Mandant verfügt über dedizierte Exchange Adressbücher und Dateiablagebereiche. Es werden je nach Anforderung unterschiedlichste Citrix Desktops inkl. MS Office und Sonderlösungen bereitgestellt, mit denen der Zugriff auf die Serversysteme und den IBM Host ermöglicht wird. Durch die ptecs-Lösung "Sender Based Routing for Exchange Server" (ptecs ExSBR) wird es ermöglicht, die E-Mails je nach Kunde über unterschiedliche Provider ins Internet zu routen.

Software-Lösungen der ptecs GmbH zur Unterstützung von mandantenfähigen Infrastrukturen

Die heutigen Microsoft Applikationen können durch eine entsprechende Anpassung weitestgehend mandantenfähig konfiguriert werden. Die ptecs GmbH hat ergänzende Lösungen entwickelt, um dies zu optimieren. So ermöglicht ptecs mit der Lösung ExSBR durch ein individuelles Mail-Routing den Betrieb von verschiedenen Firmen oder Unternehmensteilen innerhalb einer gemeinsamen Exchange- Infrastruktur. Durch individuelle Portallösungen kann optional die Identitätsverwaltung durch den Mandanten selbst übernommen werden oder auf die Abteilungsebene delegiert werden. Die Lösungen der ptecs GmbH senken bereits bei Kunden jeder Größenordnung in Europa und Amerika die Kosten in der Implementierung und im Betrieb mandantenfähiger Infrastrukturen.

Über die ptecs GmbH

Die ptecs GmbH plant und implementiert seit über zehn Jahren Systeme im Microsoft Mittelstands- und Großkundenumfeld. Lösungen für einen effizienten Betrieb von Windows Client Infrastrukturen von Microsoft, Citrix, enteo und anderen Partnern sind der Ursprung des Unternehmens. Heute führt das Unternehmen Migrationsprojekte auf die Microsoft Plattform durch und ist der Spezialist für den Aufbau von Microsoft Rechenzentren. Lösungen im Bereich Kommunikation und Zusammenarbeit vervollständigen das Portfolio.

Im Geschäftsbereich Business Productivity Solutions hat ptecs drei Themenfelder konzentriert:

- Information Worker Solutions (Exchange Server, SharePoint, Office Servers, Office System, ptecs Office-Solutions)
- Enterprise Infrastructure Solutions (Windows Server, Active Directory, System Center, Forefront, ptecs Infrastructure-Solutions)
- Hosting Infrastructure Solutions (Mandantenfähige Infrastrukturen, IT-Provider, ptecs Hosting-Solutions)

In weiteren Bereichen übernehmen wir die Bereitstellung von IT-Endgeräten und Applikationen am Arbeitsplatz wie auch im Rechenzentrum. Hier werden Microsoft Produkte wie Windows 7 und System Center sowie die aktuellen Virtualisierungstechnologien von Microsoft, Citrix und VMware adressiert.

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14. November 2009

 
.::[Samsung Omnia Pro B7610: Ein Tutorial]::.
Seit zwei Wochen habe ich ein neues Windows Mobile Handy. zum Samsung Omnia Pro wurde im Netz schon viel geschrieben, daher werde ich an dieser Stelle keinen vollständigen Test oder Review schreiben, sondern die Dinge sammeln, die mir aufgefallen sind. Der Artikel richtet sich somit eher an andere Omnia Pro Besitzer als an Interessenten. Mein primäres Ziel ist eine Art Doku für den nächsten Hard Reset. ;-) Dieses Tutorial wird laufend erweitert.

Samsung und Vodafone bewerben das Handy als updatefähig auf Windows Mobile 6.5. Neue Geräte ab etwa Dezember 2009 / Januar 2010 werden mit der neuen Version ausgeliefert. Reparaturen kommen seit einiger Zeit ebenfalls mit 6.5 zurück. Da Samsung keine durch Endkunden installierbares ROM auf den Markt gebracht hat, übernehmen entweder Samsung oder Vodafone das Update für den Kunden. Hierzu gibt es mehrere Möglichkeiten:

Man kann das Gerät mit Kaufbeleg und Fehlerbeschreibung an das Service-Center von Samsung (ECC ESC International GmbH, Bentheimer Strasse 118b, 48529 Nordhorn, Telefon 05921 877672) senden. Dort wird das Update lt. Hersteller innerhalb von 7-10 Werktagen durchgeführt. Sicherheitshalber empfehle ich, das Update vorab mit Samsung abzuklären.

Alternativ meldet man eines der vorhandenen Probleme des Windows Mobile 6.1 ROM an die Vodafone Hotline (zum Beispiel 1234 bei Business-Kunden). Standardmässig wird auch hier das Handy (an arvato services) eingeschickt. Bei entsprechendem Kundenstatus übernimmt Vodafone aber auch einen kostenlosen Vorab-Austausch in der Regel innerhalb von 48 Stunden. Hierbei bekommt man zwar ein unter Umständen gebrauchtes Handy per GLS geliefert, aber dieses verfügt über ein neues Display und neues Gehäuse und ist damit quasi neu. Den Weg über Vorabaustausch bin ich gegangen.

Mit Windows Mobile 6.5 gibt es auf dem Samsung Omnia Pro B7610 nicht nur die Neuerungen des neuen Betriebssystems gegenüber der 6.1, sondern auch diverse Verbesserungen in der Samsung Handy-Software. Für mich am wichtigsten hier: Die Tastensperre bleibt nach dem Öffnen und Schließen der Tastatur drin.


Das Omnia Pro kommt mit einem extremen Customizing und ein bisschen Vodafone Branding. Wer Windows Mobile kennt, wird es kaum wiederfinden, weil Samsung eine eigene Oberfläche drüber gesetzt hat. Die muss man erstmal anpassen. Grundsätzlich gibt es zwei Modi: Den Work und den Life Modus. Der Unterschied ist eine andere Oberfläche, allerdings lassen sich beide Varianten komplett umbauen. Ich nutze das Umschalten nicht, schließlich schalte ich auch im Real Life ;-) nicht hart zwischen Arbeit und Privat. Wenn man das Handy auch als MP3-Player und Videobetrachter einsetzen will, OK, dann mag es sinnvoll sein, in den Life-Modus rüberzuschalten. Für mich würde es erst dann zum Einsatz kommen, wenn ich auch meine private SIM-Karte parallel einbauen könnte...

Den Heute-Bildschirm habe ich mit Samsung Today konfiguriert. Dieses Today-Plugin will exklusiv den ganzen Heute-Bildschirm für sich haben und kann die wesentlichen Dinge wie Termine etc anzeigen. Es passt zum Design des Handys und ist soweit funktional, aber sicher kein Muss.

Das Startmenu ersetzt Samsung durch ein Finger-kompatibles Fullscreen-Menu. Dieses sollte man bei Windows Mobile 6.1 auch einsetzen - aber auf die wirklich regelmäßig benötigten Programme reduzieren. Alles aus dem Menu entfernte erscheint dann automatisch in einem dedizierten Punkt "Andere".

Unter Windows Mobile 6.5 ist das Menu von Samsung auch vorhanden, kann aber durch das Standardmenu von Microsoft gut ersetzt werden. Das mit Windows Mobile 6.5 komplett überarbeitete Menu ist zumindest subjektiv deutlich schneller. Ausserdem finde ich es wesentlich schicker. Ich habe hier für einen besseren Überblick einen Ordner \Windows\Startmenü\Programme\Weitere erstellt und alles, was ich nicht ständig im Einsatz habe, in diesen Ordner verschoben. Die Vodafone-Services erstellen sich allerdings immer wieder neu im Hauptmenu. Da hilft es, in den Dateieigenschaften der Vodafone-Services.lnk die Attribute für Read-Only, Hidden und System zu aktivieren. Das geht zum Beispiel mit dem Total Commander für Pocket PC.

Das fingerfreundliche Samsung TouchWiz UI gefällt mir recht gut, allerdings finde ich in den Einstellungen nicht immer alles wieder. Daher habe ich in Windows Mobile 6.1 unter Einstellungen > Allgemeine Einstellungen > Samsung TouchWiz UI das UI ausgeschaltet. Häh? Ja, das kann man machen. Einzige mir bekannte Konsequenz ist, dass dann der Start-Button oben wieder das normale Windows Mobile Menu zeigt und auch andere Dinge aus dem klassischen Windows Mobile, wie dessen Einstellungsmenu, wieder zugänglich werden. Das TouchWiz Menu erreicht man weiterhin übr die Hardware-Taste zwischen Annehmen und Auflegen, weitere Einschränkungen habe ich nicht entdeckt. Unter Windows Mobile 6.5 habe ich allerdings keinen Weg in die standardmäßige Systemkonfiguration gefunden.

Das Handy mag dem Privatanwender Kosten sparen, dazu wählt es gern die Vodafone Live! Verbindung. Für einen Inhaber einer "echten" Internet-Flatrate ist das aber nervig, denn so wechselt das System ständig zwischen dem Internet-Zugang über web.vodafone.de und dem Live-Zugang über wap.vodafone.de. Leider kann man das nicht global ausschalten. Aber für viele Anwendungen gibt es Registry-Keys oder Menupunkte zum Ändern:

- Für Google Maps einfach HKLM > Software > Google > GoogleMaps > Preferred Network und HKLM > Software > Google > GoogleMaps > Supports_Extended_WiFi von 1 auf 0 setzen.
- In Pocket Outlook (E-Mail) kann man für POP3- und IMAP4-Konten in den Erweiterten Servereinstellungen das Netzwerk  auf "My Internet" umstellen. Den Link dorthin der Kontenkonfiguration sieht man oft nicht, weil die Bildschirmtastatur gern drüber liegt...
- Unter HKLM > Comm > ConnMgr > Destinations findet man die Verbindungseinstellungen. Hier steht das Vodafone-Live-Netzwerk "My WAP Networks" auf schreibgeschützt. ReadOnly von 1 auf 0 ändern und schon kann man nach einem Soft Reset des Handys auch diese Einstellung verändern.

Änderungen an der Registry sollte man nur durchführen, wenn man weiß, was man tut. Das geschieht immer auf eigene Gefahr und weder Microsoft, Samsung noch ich können hier für Fehler oder Auswirkungen gerade stehen... ;-)
Google Maps wird in einer veralteten Version vorinstalliert. Auf vielen Windows Mobile Handys (zum Beispiel HP iPAQ Voice Messenger) liegt Google Maps im ROM des Geräts, ein richtiges Update ist nicht möglich. Beim Omnia Pro dagegen einfach auf dem Gerät in Google nach GMM (Google Maps Mobile) suchen, das CAB runterladen und drüber installieren.

Eine coole Funktion ist der Etikette Modus. Diesen einfach unter Einstellungen > Bewegungseinstellungen > Etikette-Modus einschalten. Danach kann man das Handy einfach mit dem Display nach unten auf den Tisch legen und es klingelt nicht mehr. Perfekt fürs Meeting oder Restaurant. Sogar während eines eingehenden Anrufs funktioniert das: Legt man das Handy aufs Display, ist Ruhe, nimmt man es wieder in die Hand, fängt es an zu klingeln. Allerdings "funktioniert" der Modus auch in der Hosentasche und man verpasst unter Umständen den einen oder anderen Anruf.

Stellt man das Omnia Pro so ein, dass es sich über USB gegenüber einem PC als Speichermedium ausgibt, dann gibt es Probleme mit dem Aufladen über das Micro-USB-Kabel. Im Massenspeicher-Modus will das Handy eingeschaltet bleiben, um zum Beispiel mit einem HAMA USB-Ladegerät zu laden. Also besser unter Einstellungen > Allgemeine Einstellungen > USB-Anschluss auf ActiveSync stellen. Aber auch nach Umstellung auf ActiveSync ist das Laden über USB-Kabel nicht ganz zickenfrei.

Für die Kontrolle des Batteriestatus wäre zumindest eine klare Ladeanzeige mit einer LED hilfreich. Ich habe mir mit der Installation von Batti geholfen. Batti zeigt mit einem kleinen Statusbalken am oberen Bildschirmrand den Ladestand an und gibt auch zuverlässig Feedback, ob eine externe Stromquelle (Ladegerät oder USB-Kabel) erkannt wurde.

Abschliessend empfehle ich den Kauf einer 3M Vikuiti DQC-160 Displayschutzfolie. Ansonsten wird man nicht lange Spaß mit seinem Handy haben.

TomTom Navigator 6 hat auf dem Samsung, wie auf vielen anderen neueren Handys seine Probleme mit der Bildschirmauflösung und dem internen GPS-Device. Bei 480x800 (Hochformat) zeigt TTN nur unscharfe Miniaturbilder, bei 800x480 (Querformat) sieht man gleich zweieinhalb TTN-Bildschirme nebeneinander. Mit WVGAFIX3 lässt sich das Bild auf VGA oder QVGA reduzieren und TTN kommt damit klar. Falls dies andere Applikationen nicht verkraften, hilft denen ein Softreset. Das GPS-Device hat TTN nicht gefunden bzw. keinen Fix bekommen. Hier hat mir GPSGate geholfen. GPSGate hängt sich zwischen Navigationssoftware und dem GPS-COM-Port und sorgt parallel mit Web-Unterstützung für einen extrem schnellen Fix von 2-3 Sekunden. Aber Achtung, GPSGATE saugt den Akku in Nullkommanix leer und sollte nach Beenden der Navigation daher manuell beendet werden. Und das vergisst man schnell. WVGAFIX3 ist kostenlos, GPSGATE ein kostenpflichtiges Produkt.

In einigen Anwendungen gibt es Probleme mit den Standard-Farbeinstellungen des Omnia Pro. Der geniale Pocket Informant und viele andere Programme zeigen schwarzen Text dadurch auf schwarzem Hintergrund. Ich habe hier das "Black Theme" auf "Classic Blue" verändert.

Im Zubehör des Handys liegt ein gutes Headset mit 3,5 mm Klinkenstecker bei, das auch als UKW-Antennen fürs Radio verwendet wird. An der Buchse lassen sich alternativ ein Kopfhöhrerkabel oder ein spezielles TV-Out-Kabel anschließen. Letzteres habe ich nicht getestet.

Samsung bietet optional ein passendes Kfz-Netzteil an. Dieses hat bei mir nur etwa eine Woche gehalten und ist auch im Betrieb nicht weniger zickig als 3rd- Party-Netzteile. Das Hama Piccolino zusammen mit einem Micro-USB-Kabel hat sich hier als gute Kombination erwiesen.

Weitere Tipps, Tricks und Tweaks? Die Kommentarfunktion freut sich. Fragen beantworte ich dort (und nur dort!) gerne, falls ich denn eine Antwort weiß.

Letzte Bearbeitung: 14.02.2010

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