29. Dezember 2009

 
.::[Siemens Gigaset SX353 um 3:37 Uhr]::.
Seit einiger Zeit nenne ich ein Siemens Gigaset SX353 mein Eigen. Ich bin sehr zufrieden mit dem Tischtelefon, das zusätzlich DECT-Basis und a/b-Wandler ist.

Sehr cool am SX353 ist der bekannte 3:37-Bug: JEDE Nacht um Punkt 3:37 Uhr bootet das Tischtelefon mit einem vollständigem Kaltstart und steht wenige Sekunden später wieder zur Verfügung als wäre nichts gewesen. Der Witz ist, dass ALLE jemals produzierten Modelle und nicht nur mein Exemplar um die gleiche Zeit booten. In jahrelanger Forschung in den Archiven der führenden Netzbetreiber hat Siemens Research offensichtlich herausgefunden, dass zwischen 3:37 Uhr und 3:38 Uhr weltweit die wenigsten Telefonate stattfinden und daher diesen Zeitpunkt gewählt. ;-)

Während wohl in zahlreichen Universitäten noch untersucht wird, warum das Telefon überhaupt täglich bootet habe ich einen Workaround entwickelt: Man nehme um 3:36 Uhr den Hörer in die Hand bis 3:38 Uhr. Bei laufendem Gespräch traut sich das Telefon nicht, einen Reset durchzuführen. Empirische Untersuchungen ergeben allerdings, dass das Telefon eine Viertelstunde später "nachbootet".

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27. Dezember 2009

 
.::[12 Jahre chrischmi.de - ein Rückblick]::.
Wann genau meine erste Homepage von "Hier ensteht eine neue Website." mit der damals üblichen animierten GIF-Baustellen-Grafik auf ersten richtigen Inhalt wechselte, das kann ich nicht mehr nachvollziehen. Der "Launch" muss irgendwann um den Jahreswechsel 1997/98 gewesen sein. Daher nehme ich den bevorstehenden Jahreswechsel einmal zur Dokumentation zum Anlass:

chrischmi.de in den 90ern

Das schreckliche Foto am CeBIT-Stand meines Bruders stammt wohl aus dem Jahr 1997 und wird das älteste erhaltene Digitalfoto von mir sein. Die Seite selbst entstand dem Webvisitenkarten-Generator von Puretec, dem Vorläufer der heutigen 1&1 Internet AG. Man konnte nur exakt eine Seite erstellen und diese enthielt nur Text und keine Links. Dafür kostete der ganze Spaß unter 1 DM pro Monat. Als Student war das noch entscheidend... Die Wayback-Machine des Internet-Archive hat mich dann ab November 1999 erfasst. Später konnte man die Seite frei gestalten. Zunächst beschränkte ich mich auf den Einbau von Links, danach kam schon die frame-basierende HTML-Seite, auf der die Grundseite im Wesentlichen immer noch basiert:

chrischmi.de mit Frames

Die Herausforderung war, die komplette Website auf 1 MB unterzubringen. Die Seite war damals schon in dunkelblau gehalten, allerdings noch mit weißer und orangener Schrift, das entsprechende CSS dazu exisitiert nicht mehr. Was war ich froh, als Puretec den Speicherplatz auf gigantische 2 MB verdoppelte!  Dies ermöglichte mit die Einrichtung einer Bewerbungssite (chrischmi.de/job) in grün auf blau. Damals gab es immerhin um die 50 Seiten auf chrischmi.de - und das innerhalb der 2 MB. Später wechselte die gesamte Farbgebung auf das heutige weiß und gelb auf blau.

Das Weblog, heute der eigentliche Inhalt meiner Seite, ging dann in 2003 erstmals online, so richtig regelmäßig wurde es aber erst ab 2004 gefüllt, wie das Archiv zeigt. Einzelnde Artikel hier wurden erst im Nachgang  im Web veröffentlicht. Das Template des Weblogs wurde immer mal wieder angepasst, wobei die grundsätzliche Ausrichtung einer orange-grauen Farbgebung durchgängig genutzt wurde. Lediglich das Verwenden der .::[Link]::. Notation für wirklich jeden Link habe ich irgendwann aufgegeben. Das war extrem aufwendig in der Eingabe und schlecht zu lesen. Und für blinde Leser, die sich mit JAWS oder ähnlichen Programmen das Web vorlesen lassen, ist eine solche Notation schlicht eine Zumutung. Heute gibt es das nur noch in den Überschriften. Überleben wird es auf längere Sicht nur im "Logo" der Seite.

Der immer mal geplante Wechsel von Blogger auf ASP.NET, New Blogger, Wordpress, Joomla oder sonst eine Basis steht derzeit nicht an. Ich habe mich mit blogger.com abgefunden. Den Nachteilen steht mein für eine private Website außergewöhnlich gutes Ranking in den Suchmaschinen entgegen. Dieses könnte ich bei einem Wechsel der Navigationsstruktur bzw. des Anbieters (blogger.com gehört zu Google) gefährden. Lediglich das Auflösen der ungepflegten Stammseite wird in nächster Zukunft mal umgesetzt.

Biketour-Seite auf rz.ba-Karlsruhe.de in den 90ern

Noch etwa ein halbes Jahr vor chrischmi.de gab es eine Website über eine gewisse Fahrradtour nach Budapest mit Studienfreunden auf den damaligen Seiten der Berufsakademie Karlsruhe. Diese steht - unter neuer URL - immer noch online, aber das ist eine andere Geschichte. ;-)

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20. Dezember 2009

 
.::[Twitter-Filter für die Blogger-Sidebar]::.
Seit heute werden meine zuletzt gelesenen Bücher in der Sidebar des Blogs angezeigt. Das war schon seit langem ein Wunsch von mir. Da ich zu jedem gelesenen Buch eine Twitter-Kurzrezension schreibe, hat es sich angeboten, diese Rezensionen aus meinem Twitter-Einträgen automatisiert rauszusuchen und weiterzuverwenden. Zum Glück habe ich mich von Beginn an streng daran gehalten alle Kurzrezensions-Tweets mit dem Text "Letztes Buch" beginnen zu lassen.



Ich nutze in meinem Blog seit langem das Original Twitter-Badge für Blogger. Die Funktion filterCallback aus dem Original-Script von Twitter habe ich schon vor einiger Zeit ersetzt durch eine Variante, die alle direkten @Replies herausfiltert:


function filterCallback( twitter_json ) {
   var result = [];
   for(var index in twitter_json) {
      if(twitter_json[index].in_reply_to_user_id == null) {
         result[result.length] = twitter_json[index];
         }
      if( result.length==10 ) break; // Edit this to change the maximum tweets shown
      }
   twitterCallback2(result); // Pass tweets onto the original callback. Don't change it!
   }



Das Original Twitter-Badge für Blogger ruft die Funktion twitterCallback2 auf. Stattdessen ruft man nun die obige filterCallback auf, die wiederum am Ende die twitterCallback2 verwendet. Die obige Funktion kommt aus den Weiten des Internet. Details zur Einbindung beschreibt "Lock Farm" aus England in seinem Blog.



Heute habe ich mich nun erstmalig ernsthafter mit JavaScript beschäftigt und die filterCallback
umgeschrieben und zu einer neuen Funktion
filterBooks gemacht:


function filterBooks( twitter_json ) {
   var result = [];
   for(var index in twitter_json) {
      var Twext = twitter_json[index].text;
      if(Twext.substr(0, 12) == "Letztes Buch" ) {
         twitter_json[index].text = Twext.substring(14);
         result[result.length] = twitter_json[index];
         }
      if( result.length==10 ) break; // Edit this to change the maximum tweets shown
      }
   twitterCallback2(result); // Pass tweets onto the original callback. Don't change it!
   }



Die neue filterBooks sucht in den vorhandenen Tweets nach Einträgen, die mit "Letztes Buch" beginnen und verwirft alle anderen Tweets. Zusätzlich wird der Beginn der jeweiligen Tweets gekürzt, damit nicht jeder Eintrag mit dem gleichen String "Letztes Buch" beginnt. Entsprechend muss diese Funktion auch später anstelle der twitterCallback2 bzw. der filterCallback aufgerufen werden.



Da ich weiterhin zusätzlich die letzten zehn Twitter-Einträge mit Ausnahme der direkten @Replies veröffentliche, werden bei mir beide Funktionen, filterCallback und filterBooks benötigt. Da die Original twitterCallback2 den Inhalt in einem DIV-Tag mit der ID twitter_update_list speichert (und damit beim zweiten Aufruf den vorher ausgegebenen Text wieder ersetzt) musste hier eine Lösung her. Mein Versuch, einfach den Inhalt der Originaldatei blogger.js in meine Blogger-Vorlage zu kopieren, war erfolgreich. Hierzu habe ich die twitterCallback2 in eine twitterCallback3 umbenannt und die ID im Bücherteil auf twitter_update_list2 geändert. Damit das entsprechende DIV-Tag auch weiterhin seinen Style behält, wurde dieser im Kopf der Vorlage noch formatiert.


Und endlich geht mein Wunsch in Erfüllung. ;-)

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18. Dezember 2009

 
.::[Weihnachtsgeschenke von Microsoft]::.
Seit vielen Jahren bin ich Mitglied im Messaging InnerCircle der Microsoft Deutschland GmbH. Hier treffen sich Consultants und Presaler alle paar Wochen und diskutieren rund um das Thema Exchange Server und allem was drum rum gehört. Die IC-Teilnehmer kommen von verschiedenen Microsoft Partnern und Microsoft-nahen Herstellern sowie natürlich von Microsoft selbst.

Microsoft InnerCircle

Traditionell findet der Messaging InnerCircle vor Weihnachten gemeinsam mit dem Infrastructure InnerCircle bei Microsoft Bad Homburg statt. Heute gab es vor allem einen super Vortrag von Helge Schroda, Technologie-Architekt für Security aus dem Microsoft Großkundenbereich EPG. Aber auch Helges Vortrag zu den neuen Serverprodukten Microsoft Forefront Threat Management Gateway (TMG) und Microsoft Forefront Unified Access Gateway (UAG) konnte eins nicht toppen: Es gab für die Messaging-Fraktion schon Weihnachtsgeschenke.

Blick von der iSight Kamera des Apple iMac auf Chrischmi und seine Exchange-2010-Fahne ;-)

Neben der Exchange-2010-Fahne hinter mir, gab es noch ein richtig gutes Hemd mit eingestickten Logos von Microsoft und des Bereichs Unified Communications. Das passt doch gut zu meinem ExchangeBook. ;-) Und nebenbei ist es viel schöner und seriöser als das Geek Shirt der Exchange Produktgruppe, das ich heute zufällig trage (im Bild nicht erkennbar).

An dieser Stelle ergibt sich eine gute Gelegenheit, Stig Nygaard, Harald Bardenhagen, Andre Kremer und vielen anderen Microsofties DANKE zu sagen für die guten Vorträge an den InnerCircle-Terminen und Infos ohne Ende übers ganze Jahr. Das kommt nicht nur uns, sondern auch unseren Kunden, Projekten und Communities (wie diesem Blog) zugute.

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