1. September 2009
.::[ Apple Mac OS X Snow Leopard und Microsoft Exchange Server]::.
Mit "nur" drei Tagen Verspätung hat amazon.de es geschafft, das als pünktlich angekündigte neue Mac OS X auszuliefern. Heute Abend habe ich nun das Vergnügen gehabt, Snow Leopard zu installieren. Die Aktualisierung von 10.5.6 auf 10.6 ging dabei gewohnt unspektakulär vonstatten. Aufgrund der Beschränkung auf die Intel-Architektur waren jedoch im Hintergrund große Umbrüche notwendig. Alle Binaries wurden ausgetauscht mit dem Ergebnis einer deutlichen Speicherplatzeinsparung auf der Systemplatte.

Im Apple Adressbuch und in Apple iCal ist nun ein direkter Zugriff auf Microsoft Exchange Server 2007 möglich. Wie bereits Microsoft Forefront seit ein paar Wochen, nutzen nun auch die Apple Tools endlich die Exchange Webservices und stellen damit einen zuverlässigen und performanten Zugriff bereit.

Unter Angabe von Server, User, Password und Mail Address verbinden sich die Programme, legen die weiteren Einstellungen fest und synchronisieren die erforderlichen Daten aus dem Postfach. Begeistert hat mich dabei, dass sofort alle Ordner aus dem Postfach zur Verfügung stehen. Mein Kontaktearchiv oder der Abwesenheitskalender meines Teams stehen somit auch nativ auf dem Mac zur Verfügung.

In der Regel werde ich natürlich weiterhin Entourage aufgrund der tieferen Integration nutzen, aber insbesondere Menschen ohne Microsoft Office:Mac bzw. mit der Home and Student Edition (ohne Entourage), werden die neuen Funktionen zu schätzen wissen. Ich hoffe nun, dass zeitnah das bereits für Juli angekündigte SyncPhone auf den Markt kommt, damit ich das Apple Adressbuch auch für die Telefonieintegration mit meiner Siemens SX353 Anlage nutzen kann.

Im Apple Adressbuch und in Apple iCal ist nun ein direkter Zugriff auf Microsoft Exchange Server 2007 möglich. Wie bereits Microsoft Forefront seit ein paar Wochen, nutzen nun auch die Apple Tools endlich die Exchange Webservices und stellen damit einen zuverlässigen und performanten Zugriff bereit.

Unter Angabe von Server, User, Password und Mail Address verbinden sich die Programme, legen die weiteren Einstellungen fest und synchronisieren die erforderlichen Daten aus dem Postfach. Begeistert hat mich dabei, dass sofort alle Ordner aus dem Postfach zur Verfügung stehen. Mein Kontaktearchiv oder der Abwesenheitskalender meines Teams stehen somit auch nativ auf dem Mac zur Verfügung.

In der Regel werde ich natürlich weiterhin Entourage aufgrund der tieferen Integration nutzen, aber insbesondere Menschen ohne Microsoft Office:Mac bzw. mit der Home and Student Edition (ohne Entourage), werden die neuen Funktionen zu schätzen wissen. Ich hoffe nun, dass zeitnah das bereits für Juli angekündigte SyncPhone auf den Markt kommt, damit ich das Apple Adressbuch auch für die Telefonieintegration mit meiner Siemens SX353 Anlage nutzen kann.
Labels: Exchange Server, Mac, TechTalk
16. Juni 2009
.::[ Exchange 2010: Outlook Web Access in Firefox und Safari]::.
Endlich bringt Microsoft eine auch von mir seit langem vermisste Funktion: Unterstützung für Firefox und Apple Safari in OWA. Und zwar absolut gleichwertig zum Internet Explorer. Unter Windows und auf dem Mac.
Nicht dass ich was gegen den IE habe, nein ich mag den auf meinem Notebook sogar sehr, aber zuhause auf dem iMac ist der bisherige OWA 2007 schon eine sehr nervige Angelegenheit, da OWA ausserhalb eines halbwegs aktuellen IE nur in einer Schmalspurversion angeboten wurde. Ich habe OWA 2010 in Safari und Firefox auf meinem Apfel getestet und bin begeistert. Wirklich kein Unterschied zu finden, alles drin, alles dran.


Ich bin gespannt, ob die in Snow Leopard kommende direkte Unterstützung für Exchange in iCal und Co von mir mehr genutzt werden wird oder der neue OWA. Fest steht: Alles wird gut.
Labels: Exchange Server, Mac, TechTalk
13. Juni 2009
.::[ Exchange und der Mac werden Freunde]::.
Ich kann es kaum erwarten: Im September, also kurz vorm finalen Windows 7, kommt das neue Mac OS "Snow Leopard" auf den Markt. Neben weiteren Verbesserungen bringt der Schneeleopard eine Unterstützung für Exchange Server 2007 von Haus aus mit.
Das bedeutet, dass man mit Apple Mail, Adressbuch und iCal auf Exchange zugreifen kann. Und das ohne großartigen Konfigurationsaufwand. Sofern das AutoConfig-Feature vom eigenen Exchange Admin für Outlook 2007 und höher umgesetzt wurde, kann der Zugriff nur mit Mailadresse, Benutzername und Kennwort auch mit der Apple Software einfachst eingerichtet werden.
Exchange Nachrichten werde ich also bald mit Apple Mail schreiben können. Hier wird es spannend, wie Ordnerhierarchien und vielleicht sogar Regeln unterstützt werden.
Derzeit habe ich noch einen Read-Only-Zugriff auf meinen Outlook Kalender über eine Synchronisation meines Outlook Kalenders mit Google Calendar. Mit Snow Leopard werde ich meine Exchange Termine direkt mit Apple iCal planen können. Hier soll der Zugriff auf mehrere Kalender möglich sein, allerdings ist noch nicht bekannt, ob diese Kalender auch in anderen Postfächern liegen können, denn erst das würde es ja interessant machen.
Ausserdem erhoffe ich mir, dass eigentlich selbstverständliche Funktionen, wie die Privatmarkierung von Terminen oder das Verschieben von Terminen möglich sein werden. Das bisherige iPhone hat gezeigt, dass Apple dies noch lange nicht voraussetzt. Die Unterstützung von Kategorien und Farben im Kalender wäre mir auch sehr wichtig, aber das gehört dann wohl schon eher zur Kür als zur Pflicht.
Das Apple Adressbuch kann schon heute (für die meisten Menschen unbekannterweise) auf den Outlook Kontakteordner auf dem Exchange Server zugreifen. Das neue Mac OS wird hier auch einen GAL-Zugriff erlauben und verbessert hoffentlich den Umgang mit Kontakten.
Endlich finden mein iMac und das Produkt, von dem ich seit vielen Jahren lebe, zusammen. ;-)
Labels: Exchange Server, Mac, TechTalk
4. April 2009
.::[ MP3 auf amazon.de]::.
Bei meinem letzten Besuch auf amazon.de war ich überrascht: Es gibt jetzt auch MP3s zum Download. Die Qualität entspricht in etwa iTunes Plus, allerdings werden die Titel nicht als AAC sondern als Standard MP3 angeboten und haben generell kein DRM.
Soweit so gut. Aber warum soll man von iTunes wechseln? Erstens mal ist es für viele von Vorteil normale MP3s zu bekommen, denn die funktionieren auf jedem MP3-Player. AAC, WMA & Co. sind da bekanntlichsehr eingeschränkt.
Finanziell lohnt sich amazon.de für Einzeltitel eher nicht. Hier sind die Preise in etwa gleich, nichtsdestortrotz lohnt oftmals ein direkter Preisvergleich zwischen Apple iTunes und amazon.de. Wenn man aber ganze Alben runterladen will, dann liegt man bei Apple in der Regel bei 9,99 EUR, während amazon.de sehr viele Alben schon für unter 5 EUR anbietet.
Ich habe zum Beispiel kürzlich "Nichts passiert" von "Silbermond" für 9,99 EUR im deutschen iTunes Store erworben. Der derzeitige Preis bei amazon.de liegt mit 4,89 EUR unter der Hälfte für das gleiche Produkt. Im vorliegenden Fall fehlen einzig der Audiokommentar und das Booklet als PDF, aber alle Songs sind drauf. Reamonn 4,89 statt 9,99 EUR, Michael Jackson Essentials 4,89 statt 7,99 EUR usw. Hier lässt sich also bares Geld sparen. Schön, dass iTunes hier Preisdruck aus Seattle bekommt.

Technisch betrachtet installiert amazon.de einen kleinen Download-Manager, der sowohl für Windows als auch für den Mac bereitgestellt wird. Die Titel können lt. amazon.de direkt in iTunes oder Windows Media Player importiert werden. Das hat bei mir auf dem Mac allerdings leider nicht funktioniert. Mit dem kurzen Drag&Drop aus dem Finder (Explorer-Ersatz) ins iTunes kann ich aber leben. Und von iTunes aus ist der Song auch schnell auf dem iPod.
Die Songs von meiner Lieblingsband Chapter5 sind derzeit noch nicht online erhältlich. Hier genügt aber weiterhin eine kurze Mail an mich oder ein Kommentar hier im Blog. Für nur 5 EUR gibts dann schnellstmöglich die "Ideas EP" als CD mit 6 genialen Songs. Wir planen aber, das erste richtige Album auch über den iTunes Store und amazon.de zu vertreiben. Hier ist also noch ein wenig Geduld angesagt, die Jungs nehmen derzeit fleissig auf. Mein iPod ist mein Zeuge. ;-)
Soweit so gut. Aber warum soll man von iTunes wechseln? Erstens mal ist es für viele von Vorteil normale MP3s zu bekommen, denn die funktionieren auf jedem MP3-Player. AAC, WMA & Co. sind da bekanntlichsehr eingeschränkt.
Finanziell lohnt sich amazon.de für Einzeltitel eher nicht. Hier sind die Preise in etwa gleich, nichtsdestortrotz lohnt oftmals ein direkter Preisvergleich zwischen Apple iTunes und amazon.de. Wenn man aber ganze Alben runterladen will, dann liegt man bei Apple in der Regel bei 9,99 EUR, während amazon.de sehr viele Alben schon für unter 5 EUR anbietet.
Ich habe zum Beispiel kürzlich "Nichts passiert" von "Silbermond" für 9,99 EUR im deutschen iTunes Store erworben. Der derzeitige Preis bei amazon.de liegt mit 4,89 EUR unter der Hälfte für das gleiche Produkt. Im vorliegenden Fall fehlen einzig der Audiokommentar und das Booklet als PDF, aber alle Songs sind drauf. Reamonn 4,89 statt 9,99 EUR, Michael Jackson Essentials 4,89 statt 7,99 EUR usw. Hier lässt sich also bares Geld sparen. Schön, dass iTunes hier Preisdruck aus Seattle bekommt.

Technisch betrachtet installiert amazon.de einen kleinen Download-Manager, der sowohl für Windows als auch für den Mac bereitgestellt wird. Die Titel können lt. amazon.de direkt in iTunes oder Windows Media Player importiert werden. Das hat bei mir auf dem Mac allerdings leider nicht funktioniert. Mit dem kurzen Drag&Drop aus dem Finder (Explorer-Ersatz) ins iTunes kann ich aber leben. Und von iTunes aus ist der Song auch schnell auf dem iPod.
Die Songs von meiner Lieblingsband Chapter5 sind derzeit noch nicht online erhältlich. Hier genügt aber weiterhin eine kurze Mail an mich oder ein Kommentar hier im Blog. Für nur 5 EUR gibts dann schnellstmöglich die "Ideas EP" als CD mit 6 genialen Songs. Wir planen aber, das erste richtige Album auch über den iTunes Store und amazon.de zu vertreiben. Hier ist also noch ein wenig Geduld angesagt, die Jungs nehmen derzeit fleissig auf. Mein iPod ist mein Zeuge. ;-)
Labels: Blyndfold, Chrischmi, iPod, Mac, TechTalk
30. März 2009
.::[ Bluetooth-Modul am Mac wird nicht gefunden]::.
Mir scheint, mein iMac hat ein Problem mit dem internen Bluetooth-Modul. Nach einem Neustart hatte ich es schon mehrfach, dass Maus und Tastatur nicht erkannt werden. Ein Reset hat da meist geholfen.
Aber heute wollte mein Apfel nicht glauben, dass er eingebautes Bluetooth-Modul hat und forderte mich auf, sicherzustelln, dass ich es richtig angeschlossen habe. Da es sich um ein internes Modul handelt, ein sehr witzige Forderung. In zahlreichen Diskussionsrunden in den Mac-Foren werden ähnliche Probleme beschrieben. Oftmals hat ein Hardware-Austausch geholfen. Zwei Hinweise fand ich besonders witzig: Bei einigen Modellen soll es helfen, das Gerät nach links zu kippen, dann geht alles wieder. Und ein anderes Benutzer war fest davon überzeugt, dass es eine Auswirkung hat, wenn man nach dem Ausschalten einmal den Rechner auch physikalisch komplett vom Strom trennt.
Was soll ich sagen? Letzter Hinweis war erfolgreich. Scheinbar lebt ein kleines Stück Mac auch nach dem Ausschalten weiter. Wie auch immer, ein kurzes Stecker ziehen hat mich echt weitergebracht und mein Bluetooth-Desktop funktioniert wieder. Aber diese Erfahrung lehrt mich, dass ich die Kabeltastatur von Apple weiterhin am Rechner lasse. Man weiß ja nie.
Werde das Problem beobachten und ggf. doch mal den Hardware-Service vom Obsthändler in Anspruch nehmen müssen.
Aber heute wollte mein Apfel nicht glauben, dass er eingebautes Bluetooth-Modul hat und forderte mich auf, sicherzustelln, dass ich es richtig angeschlossen habe. Da es sich um ein internes Modul handelt, ein sehr witzige Forderung. In zahlreichen Diskussionsrunden in den Mac-Foren werden ähnliche Probleme beschrieben. Oftmals hat ein Hardware-Austausch geholfen. Zwei Hinweise fand ich besonders witzig: Bei einigen Modellen soll es helfen, das Gerät nach links zu kippen, dann geht alles wieder. Und ein anderes Benutzer war fest davon überzeugt, dass es eine Auswirkung hat, wenn man nach dem Ausschalten einmal den Rechner auch physikalisch komplett vom Strom trennt.
Was soll ich sagen? Letzter Hinweis war erfolgreich. Scheinbar lebt ein kleines Stück Mac auch nach dem Ausschalten weiter. Wie auch immer, ein kurzes Stecker ziehen hat mich echt weitergebracht und mein Bluetooth-Desktop funktioniert wieder. Aber diese Erfahrung lehrt mich, dass ich die Kabeltastatur von Apple weiterhin am Rechner lasse. Man weiß ja nie.
Werde das Problem beobachten und ggf. doch mal den Hardware-Service vom Obsthändler in Anspruch nehmen müssen.
9. März 2009
.::[ Tastaturbelegung auf dem Mac]::.
Über Tastaturbelegungen und deren Vor- und Nachteilen lässt sich vortrefflich streiten. Letztendlich hat da jeder seine Vorlieben. Ich bin seit über 20 Jahren an das klassische deutsche QWERTZ-Layout mit den Sonderbelegungen unter Windows gewöhnt. Seit einigen Jahren setze ich auf die Variante "Deutsch (IBM)", um bei CAPS-Lock anstelle der über Shift erreichbaren Sonderzeichen weiterhin Punkt, Komma und die Zahlenreihe zu bekommen. Ebenso hat man in all den Jahren natürlich auch viele Sondertasten und Tastenkombinationen lieb gewonnen. In den Blogs thinkin' lisa und erasetotheleft wird eine Möglichkeit beschrieben, Tasten auf dem Mac umzubelegen. Die dort beschriebene DefaultKeyBinding.txt ergänzt die Wiederbelebung von POS1 und ENDE oder der Bildlauftasten für Mac OS. Ich habe diese Grundlage nun bei mir um diverse Einträge ergänzt. Insbesondere fehlte mir das ALTGR+Q auf dem Mac, an das dortige ALT+L zum Erzeugen eines @ werde ich mich nie gewöhnen. Hier meine Ergänzungen zu dem in den Blogs verwendeten Veränderungen:
"$^\UF702" = "moveWordLeftAndModifySelection:"; /* strg+shift+links */
"$^\UF703" = "moveWordRightAndModifySelection:"; /* strg+shift+rechts */
"^\UF702" = "moveWordLeft:"; /* strg+links wird wort nach links */
"^\UF703" = "moveWordRight:"; /* strg+rechts wird wort nach rechts */
"^c" = "copy:"; /* strg+c wird kopieren */
"^v" = "paste:"; /* strg+v wird einfügen */
"^x" = "cut:"; /* strg+x wird ausschneiden */
"^z" = "undo:"; /* strg+z wird rückgängig */
"^s" = "saveDocument:"; /* strg+s wird speichern */
"~q" = ("insertText:", "@"); /* altgr+q wird das @ */
Leider funktionieren nicht alle Tasten in jeder Applikation. Aber das Tastaturlayout hilft sicher immer mal wieder über die eine oder andere Schwierigkeit für neue Mac-Benutzer hinweg. Ebenso werden die Menschen, die sich zwischen beiden Welten bewegen, die eine oder andere Anregung hier oder den anderen beiden Blogs nutzen können.
"$^\UF702" = "moveWordLeftAndModifySelection:"; /* strg+shift+links */
"$^\UF703" = "moveWordRightAndModifySelection:"; /* strg+shift+rechts */
"^\UF702" = "moveWordLeft:"; /* strg+links wird wort nach links */
"^\UF703" = "moveWordRight:"; /* strg+rechts wird wort nach rechts */
"^c" = "copy:"; /* strg+c wird kopieren */
"^v" = "paste:"; /* strg+v wird einfügen */
"^x" = "cut:"; /* strg+x wird ausschneiden */
"^z" = "undo:"; /* strg+z wird rückgängig */
"^s" = "saveDocument:"; /* strg+s wird speichern */
"~q" = ("insertText:", "@"); /* altgr+q wird das @ */
Leider funktionieren nicht alle Tasten in jeder Applikation. Aber das Tastaturlayout hilft sicher immer mal wieder über die eine oder andere Schwierigkeit für neue Mac-Benutzer hinweg. Ebenso werden die Menschen, die sich zwischen beiden Welten bewegen, die eine oder andere Anregung hier oder den anderen beiden Blogs nutzen können.
23. Februar 2009
.::[ CD kopieren auf dem Mac]::.
Während mit der Windows beiliegenden Software nicht mal eine CD kopiert werden kann, hat Mac OS die entsprechende Software sofort dabei. Leider scheint Microsoft nach den EU-Klagen wegen der integrierten Zusatzprogramme vor weiteren Beigaben zurückzuschrecken. Ich warte noch auf den Tag, an dem MS Paint in der sinnlosen Windows N Version fehlen wird, weil ein Grafikprogramm nicht Teil des Betriebssystem sein darf. Aus meiner Sicht entstehen Microsoft hier klare Wettbewerbsnachteile, da Apple genau dies umsetzen kann. Als jemand, der mit Microsoft-Produkten sein Geld verdient, ist das manchmal unverständlich, im Unternehmenseinsatz aber in der Regel nicht relevant.
Unter Mac OS ist es daher einfach per Doppelklick möglich, ein ISO-Image als Datenträger zu mounten. Das Festplatten-Dienstprogramm (das man wohl besser Datenträger-Dienstprogramm genannt hätte) erlaubt dann das Brennen des Datenträgers auf eine CD oder DVD. Genau funktioniert es mit einer als physikalisches Medium vorhandenen CD oder D VD. Das ganze läuft völlig unspektakulär und ohne den ganzen Schnickschnack gängiger Drittanbieter-Tools ab. Und wie findet man raus, dass das Festplatten-Dienstprogramm zuständig ist? Ganz einfach: In der Hilfe nach 'CD brennen' oder 'CD kopieren' suchen und direkt im Hilfetext mit einem Klick das Tool aufrufen. So soll es sein.
Meine Windows Vista DVD ist im Hintergrund fertig geworden. Jetzt wird das ThinkPad neu installiert.
Unter Mac OS ist es daher einfach per Doppelklick möglich, ein ISO-Image als Datenträger zu mounten. Das Festplatten-Dienstprogramm (das man wohl besser Datenträger-Dienstprogramm genannt hätte) erlaubt dann das Brennen des Datenträgers auf eine CD oder DVD. Genau funktioniert es mit einer als physikalisches Medium vorhandenen CD oder D VD. Das ganze läuft völlig unspektakulär und ohne den ganzen Schnickschnack gängiger Drittanbieter-Tools ab. Und wie findet man raus, dass das Festplatten-Dienstprogramm zuständig ist? Ganz einfach: In der Hilfe nach 'CD brennen' oder 'CD kopieren' suchen und direkt im Hilfetext mit einem Klick das Tool aufrufen. So soll es sein.
Meine Windows Vista DVD ist im Hintergrund fertig geworden. Jetzt wird das ThinkPad neu installiert.
22. Februar 2009
.::[ Windows Anwendungen auf dem Mac mit VMware Fusion]::.
VMware Fusion ist das Mac-Pendant zu VMware Workstation. Fusion liefert zunächst die gleiche Funktionalität wie unter Windows. Man kann also zum Beispiel einen virtuellen Intel-PC mit Windows und Office laufen lassen.

Mich begeistert hier zusätzlich der sogenannte Unity-Modus. Dieser erlaubt im Wesentlichen zwei Dinge. Die Windows Anwendungen werden dabei nicht innerhalb eines Windows Desktops, sondern als Fenster, wie eine Mac-Anwendung, angezeigt. Natürlichen laufen sie trotzdem weiterhin in der virtuellen Maschine, wie man im Fenster von Fusion auch sehen kann:

Gut zu erkennen ist hier, dass die VM die volle Bildschirmgröße des Mac hat und dabei Outlook an exakt der Stelle anzeigt, an dem es auf dem Mac im ersten Bild steht. Der Hintergrund wird einfach weggeblendet.
Eine solche Funktion war mir bisher nur von Citrix Published Applications bekannt, soweit man dies vergleichen kann. Die einzelnen Anwendungen lassen sich über den Unity-Modus auch ganz einfach ins Mac OS Dock integrieren. Dies ermöglicht einen direkten Start der Anwendungen als wären sie native Mac-Applikationen.
Übrigens: Der Unity-Modus ist in VMware Workstation für Windows auch verfügbar. Ein Demo-Video des Modus gibts auf YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=JIApJMzGzDQ. Das erklärt es besser als ich mit vielText. ;-)

Mich begeistert hier zusätzlich der sogenannte Unity-Modus. Dieser erlaubt im Wesentlichen zwei Dinge. Die Windows Anwendungen werden dabei nicht innerhalb eines Windows Desktops, sondern als Fenster, wie eine Mac-Anwendung, angezeigt. Natürlichen laufen sie trotzdem weiterhin in der virtuellen Maschine, wie man im Fenster von Fusion auch sehen kann:

Gut zu erkennen ist hier, dass die VM die volle Bildschirmgröße des Mac hat und dabei Outlook an exakt der Stelle anzeigt, an dem es auf dem Mac im ersten Bild steht. Der Hintergrund wird einfach weggeblendet.
Eine solche Funktion war mir bisher nur von Citrix Published Applications bekannt, soweit man dies vergleichen kann. Die einzelnen Anwendungen lassen sich über den Unity-Modus auch ganz einfach ins Mac OS Dock integrieren. Dies ermöglicht einen direkten Start der Anwendungen als wären sie native Mac-Applikationen.
Übrigens: Der Unity-Modus ist in VMware Workstation für Windows auch verfügbar. Ein Demo-Video des Modus gibts auf YouTube: http://www.youtube.com/watch?v=JIApJMzGzDQ. Das erklärt es besser als ich mit viel
20. Februar 2009
.::[ Lösung für Probleme im Netzwerkzugriff von Mac OS X auf Windows Vista]::.
Will man Apple MacOS Clients mit einem Server Windows Server oder Windows Client (XP/Vista) zugreifen, so ist das über das Netzwerk möglich. Mit den Standardeinstellungen von Windows Vista beispielsweise ist ein Zugriff von SMB-Freigaben jedoch nicht erlaubt, weil der Mac keine NTLM2-Authentifizierung unterstützt. Dieses Problem lässt sich jedoch leicht lösen.
In der Windows Registry kann man dazu den LmCompatibilityLevel im Zweig HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa auf 0 verringern. Oder man ändert siesen Wert in der lokalen Sicherheitsrichtlinie des Windows Clients. Hier setzt in den 'Security Options' den 'Network Security: LAN Manager Authentication Level' auf 'Send LM & NTLM responses'. Dies führt allerdings zu einer deutlich schlechteren Sicherheit, da Kennwörter zwischen Mac und Windows dann unverschlüsselt im Netzwerk übertragen werden. Das ist im Heimnetz ggf. akzeptabel, aber für den Geschäftseinsatz nicht umsetzbar.

Im Unternehmensszenario erfolgt der Zugriff in der Regel nur auf Windows Server und hier kann man den Mac-Clients mit Microsoft Services for Macintosh ein vergleichbares Sicherheitsniveau wie in einer reinen Windows-Umgebung liefern.
Sollte ein Querzugriff zwischen Clients in einem Active Directory Netzwerk erforderlich sein, dann lässt sich die alte LanManager-Authentifizierung wie oben beschrieben ebenfalls zuschalten. Hierzu verwendet man dann allerdings eine Gruppenrichtlinie im Active Directory. Das entsprechende GPO sollte man dann aber selbstverständlich sehr sparsam Windows Clients zuordnen, um zumindest ein gewisses Mindestmaß an Sicherheit im Unternehmensnetz gewährleisten zu können. Zusätzlich hilft hier eine filigrane Konfiguration der Windows Firewall über das GPO.
Weitere Informationen zum Thema:
http://support.microsoft.com/kb/555652/en-us
http://support.microsoft.com/kb/823659/en-us
In der Windows Registry kann man dazu den LmCompatibilityLevel im Zweig HKLM\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Lsa auf 0 verringern. Oder man ändert siesen Wert in der lokalen Sicherheitsrichtlinie des Windows Clients. Hier setzt in den 'Security Options' den 'Network Security: LAN Manager Authentication Level' auf 'Send LM & NTLM responses'. Dies führt allerdings zu einer deutlich schlechteren Sicherheit, da Kennwörter zwischen Mac und Windows dann unverschlüsselt im Netzwerk übertragen werden. Das ist im Heimnetz ggf. akzeptabel, aber für den Geschäftseinsatz nicht umsetzbar.

Im Unternehmensszenario erfolgt der Zugriff in der Regel nur auf Windows Server und hier kann man den Mac-Clients mit Microsoft Services for Macintosh ein vergleichbares Sicherheitsniveau wie in einer reinen Windows-Umgebung liefern.
Sollte ein Querzugriff zwischen Clients in einem Active Directory Netzwerk erforderlich sein, dann lässt sich die alte LanManager-Authentifizierung wie oben beschrieben ebenfalls zuschalten. Hierzu verwendet man dann allerdings eine Gruppenrichtlinie im Active Directory. Das entsprechende GPO sollte man dann aber selbstverständlich sehr sparsam Windows Clients zuordnen, um zumindest ein gewisses Mindestmaß an Sicherheit im Unternehmensnetz gewährleisten zu können. Zusätzlich hilft hier eine filigrane Konfiguration der Windows Firewall über das GPO.
Weitere Informationen zum Thema:
http://support.microsoft.com/kb/555652/en-us
http://support.microsoft.com/kb/823659/en-us
.::[ Office-Pakete auf dem Mac: Apple iWork '09 und Microsoft Office 2008]::.
Apple iWork ist kurzgesagt das Office-Paket von Apple. Es kommt mit folgenden Programmen: Pages ist die Textverarbeitung, Numbers die Tabellenkalkulation und Keynote das Präsentationsgrafikprogramm.
Die Funktionalität kann ich noch nicht beurteilen, aber der erste Eindruck ist, dass die Produkte sehr Layout- und Design-orientiert arbeiten. Für den typischen Mac-Benutzer aus der Medien- und Werbewelt sicher genau das Richtige.
Die Alternative für Leute wie mich ist Microsoft Office for Mac 2008. Da ich seit den ersten Versionen von Winword (ja, so hat man damals genannt!), Excel und PowerPoint mit Microsoft Produkten arbeite, habe ich auch ein Microsoft Office for Mac 2008 bestellt. Funktional sollte das etwa Office 2007 entsprechen. Mir ist hier wichtig, dass es ein gemeinsames Dateiformat gibt, welches nativ geschrieben werden kann. So ist der Dokumentenaustausch zwischen geschäftlichen Windows-Notebook und privatem Mac kein Problem.
Besonders gespannt bin ich auf Entourage, dem Outlook-Ersatz für den Mac. Hierzu gehen die Meinungen im Freundes- und Bekanntenkreis weit auseinander. Spätestens nächste Woche beginnt die eigene Meinungsbildung.
OpenOffice ist natürlich auch auf dem Mac verfügbar. Kann man testen, muss man aber nicht.
Die Funktionalität kann ich noch nicht beurteilen, aber der erste Eindruck ist, dass die Produkte sehr Layout- und Design-orientiert arbeiten. Für den typischen Mac-Benutzer aus der Medien- und Werbewelt sicher genau das Richtige.
Die Alternative für Leute wie mich ist Microsoft Office for Mac 2008. Da ich seit den ersten Versionen von Winword (ja, so hat man damals genannt!), Excel und PowerPoint mit Microsoft Produkten arbeite, habe ich auch ein Microsoft Office for Mac 2008 bestellt. Funktional sollte das etwa Office 2007 entsprechen. Mir ist hier wichtig, dass es ein gemeinsames Dateiformat gibt, welches nativ geschrieben werden kann. So ist der Dokumentenaustausch zwischen geschäftlichen Windows-Notebook und privatem Mac kein Problem.
Besonders gespannt bin ich auf Entourage, dem Outlook-Ersatz für den Mac. Hierzu gehen die Meinungen im Freundes- und Bekanntenkreis weit auseinander. Spätestens nächste Woche beginnt die eigene Meinungsbildung.
OpenOffice ist natürlich auch auf dem Mac verfügbar. Kann man testen, muss man aber nicht.
Labels: Mac
.::[ Apple iLife: Fotos, Musik und Filme auf dem Mac]::.
Apple iLife ist ein eigenständiges Produkt, das aber oft vorinstalliert mit dem Mac ausgeliefert wird. iLife besteht unter anderem aus:
iTunes kennt man von Windows schon. Auch unter MacOS ist dies mein bevorzugter Musikspieler.
Was mir neu war: Man kann den iPod zwar 1:1 weiter betreiben, aber wenn man auch iPod Software-Updates einspielen will, dann will der Zwerg vom Mac neu formatiert werden. Kein Problem, die "Daten" kommen über die Bibliothek ja wieder drauf. iTunes funktioniert im Wesentlichen genauso wie unter Windows.
Was mir positiv aufgefallen ist: Auf dem Mac kann man jede Datei manuell von Musik auf Hörbuch und zurück umschalten. Das unter Windows recht nervige Importieren von Hörbüchern wird damit vereinfacht.
iPhoto ist eine Fotoverwaltung, die eine Art Kombination aus Windows Explorer und Office Picture Manager ist. Fotos werden allerdings ähnlich wie in iTunes organisiert und können Ereignissen, Orten und Personen zugeordnet werden.
Die Übernahme von vorhandenen Ordnerstrukturen ist ohne weiteres nicht möglich. iPhoto kennt keine Ordner und Unterordner sondern organisiert seine Datenablage nach Jahren und Ereignissen innerhalb eines ZIP-ähnlichen Pakets. Import man den Ordner "Eigene Bilder" erhält man EIN Ereignis, welches sich ggf. über mehrere Jahre streckt und alle Bilder aus allen Unterordnern befinden sich in einem einzigen Chaos.
Ich habe aber ein nettes Script auf scriptbuilders.net gefunden. welches die Ordnerstruktur weitgehend erhält. Es werden einfach Ereignisse für jeden Ordner erstellt. Aus dem Ordner "\Privat\Konzerte\Gröneymeyer 2006" wird dann das Ereignis "Privat-Konzerte-Gröneymeyer 2006". Dieses auf dem Mac runterladen und dann den Foto-Ordner einfach per Drag & Drop auf das Script ziehen.
Man sollte - egal ob mit oder ohne Script-Einsatz - vor dem Import am Besten alle Nicht-Bilder aus dem Ordner entfernen, denn diese belohnt iPhoto mit einzelnen, den Importvorgang aufhaltenden Popups. Mich hat es mit dem einen oder anderen Word-Dokument "getroffen".
Von mir noch ungetestet, aber auch dabei: iMovie ist das Pendant zu Windows Movie Maker. Und iDVD erlaubt eine Erstellung von DVDs. Zuguterletzt kann man mit Garageband selber Musik machen.
iTunes kennt man von Windows schon. Auch unter MacOS ist dies mein bevorzugter Musikspieler.
Was mir neu war: Man kann den iPod zwar 1:1 weiter betreiben, aber wenn man auch iPod Software-Updates einspielen will, dann will der Zwerg vom Mac neu formatiert werden. Kein Problem, die "Daten" kommen über die Bibliothek ja wieder drauf. iTunes funktioniert im Wesentlichen genauso wie unter Windows.
Was mir positiv aufgefallen ist: Auf dem Mac kann man jede Datei manuell von Musik auf Hörbuch und zurück umschalten. Das unter Windows recht nervige Importieren von Hörbüchern wird damit vereinfacht.
iPhoto ist eine Fotoverwaltung, die eine Art Kombination aus Windows Explorer und Office Picture Manager ist. Fotos werden allerdings ähnlich wie in iTunes organisiert und können Ereignissen, Orten und Personen zugeordnet werden.
Die Übernahme von vorhandenen Ordnerstrukturen ist ohne weiteres nicht möglich. iPhoto kennt keine Ordner und Unterordner sondern organisiert seine Datenablage nach Jahren und Ereignissen innerhalb eines ZIP-ähnlichen Pakets. Import man den Ordner "Eigene Bilder" erhält man EIN Ereignis, welches sich ggf. über mehrere Jahre streckt und alle Bilder aus allen Unterordnern befinden sich in einem einzigen Chaos.
Ich habe aber ein nettes Script auf scriptbuilders.net gefunden. welches die Ordnerstruktur weitgehend erhält. Es werden einfach Ereignisse für jeden Ordner erstellt. Aus dem Ordner "\Privat\Konzerte\Gröneymeyer 2006" wird dann das Ereignis "Privat-Konzerte-Gröneymeyer 2006". Dieses auf dem Mac runterladen und dann den Foto-Ordner einfach per Drag & Drop auf das Script ziehen.
Man sollte - egal ob mit oder ohne Script-Einsatz - vor dem Import am Besten alle Nicht-Bilder aus dem Ordner entfernen, denn diese belohnt iPhoto mit einzelnen, den Importvorgang aufhaltenden Popups. Mich hat es mit dem einen oder anderen Word-Dokument "getroffen".
Von mir noch ungetestet, aber auch dabei: iMovie ist das Pendant zu Windows Movie Maker. Und iDVD erlaubt eine Erstellung von DVDs. Zuguterletzt kann man mit Garageband selber Musik machen.
.::[ Dateiverwaltung auf dem Mac: Finder statt Windows Explorer]::.
Der Finder ist im Mac das Gegenstück zum Windows Explorer. Nunja, ich vermisse die Ordnerstruktur. Der Finder arbeitet ähnlich wie der Explorer im "Arbeitsplatz-Modus". Es gibt also keine "Explorer-Strukur".
Derzeit weine ich daher dem Explorer noch nach. Wenn ich aber bedenke, dass mir das mit dem Dateimanager von Windows 3.1 und Windows NT 3.51 nach dem Wechsel auf Windows 95 und NT 4.0 auch mal so ging, bin ich zuversichtlich, dass ich mich umgewöhne. Naja, und den einen oder anderen Norton Commander Clone gibts ja auch für den Mac.
Derzeit weine ich daher dem Explorer noch nach. Wenn ich aber bedenke, dass mir das mit dem Dateimanager von Windows 3.1 und Windows NT 3.51 nach dem Wechsel auf Windows 95 und NT 4.0 auch mal so ging, bin ich zuversichtlich, dass ich mich umgewöhne. Naja, und den einen oder anderen Norton Commander Clone gibts ja auch für den Mac.
19. Februar 2009
.::[ Chrischmi goes Mac]::.
Auch wenn es mir derzeit kaum einer glauben mag: Ich habe mir einen iMac angeschafft. Nein, ich werde Bill nicht untreu, aber für meine privaten Zwecke scheint mir das eine sinnvolle Entscheidung gewesen zu sein. Nach knapp einer Woche Mac bin ich schon sehr zufrieden mit diesem Schritt. In meinem Blog versuche ich nun zu dokumentieren, was für einen erfahrenen Windows-Benutzer anders ist auf dem Mac. Die Artikel erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit, ich setze sicher einige persönliche Schwerpunkte.











