6. März 2006
.::[ Systemmanagement aus Redmond | Artikel aus INFOLINE 1/2006]::.
Ihr Arbeitstag beginnt um 8 Uhr. Noch auf dem Weg vom Werkstor zu Ihrem Arbeitsplatz werden Sie von einem Anwender aus der Buchhaltung angesprochen, dass er ein Problem an seinem Rechner hat. Im Helpdesk-System häufen sich die Anfragen der Anwender. Das Telefon steht den ganzen Tag nicht still. Es sind noch für verschiedene Projekte Aufgaben zu erledigen. Ein Mitarbeiter aus dem Marketing steht in Ihrem Büro, weil er dringend eine 30 MB große PowerPoint-Präsentation per Mail verschicken muss, ihr Geschäftsführer braucht diese für eine Kundenpräsentation. Parallel setzen Sie einen PC für einen neuen Mitarbeiter auf. Wegen dem Benutzerkonto müssten Sie eigentlich dringend noch mal nachfragen, welche Berechtigungen der Neue haben soll. Wenn nun noch der Restore von ein paar Word Dokumenten für die Kollegin aus dem Vertrieb fertig ist, wollen Sie sich noch um die Installation der neuesten Security Patches auf allen Servern kümmern. Doch vorher rufen Sie noch bei der Hotline von HP wegen der ausgefallenen Festplatte im Exchange Cluster an. Und dann ist auch schon Feierabend.
So oder so ähnlich sieht der Alltag vieler Administratoren aus. Wer findet hier noch Zeit für die Sicherstellung der erfolgreichen Datensicherung, für die Implementierung wichtiger Sicherheits-Updates auf Servern und Clients oder gar die Kontrolle der Ereignisprotokolle? Dringend gesucht sind hier pragmatische System-Management-Tools für den Betrieb der IT-Infrastruktur. Auf der Client-Seite sind die Installation von PCs sowie die Verteilung von Software und deren Updates heute bereits weitgehend automatisiert. Software von ENTEO, Altiris oder Microsoft leistet hier ihren zuverlässigen Dienst. Doch wie sieht es hier im Herzstück ihrer Infrastruktur, im Rechenzentrum, aus? Microsoft stellt gleich drei Lösungen bereit, die Ihnen helfen, die täglichen Herausforderungen im Rechenzentrumsbetrieb zu meistern.
- Microsoft Automated Deployment Services (ADS)
- Microsoft Windows Server Update Services (WSUS)
- Microsoft Operations Manager (MOM)
Die INFOLINE stellt Ihnen alle drei Technologien in dieser Ausgabe vor.
Microsoft Automated Deployment Services
Unter ADS verstehen viele Menschen in der IT-Branche den gleichnamigen Verzeichnisdienst Active Directory. Doch offiziell verbergen sich hinter diesem Kürzel seit einiger Zeit die noch relativ unbekannten Automated Deployment Services. Die Automated Deployment Services bauen auf Windows Server 2003 auf und sind eine Weiterentwicklung der Remote Installation Services (RIS). Während mit RIS vornehmlich Clients in einem Pull-Verfahren installiert werden, bedienen sich die Automated Deployment Services einer auf Images basierenden Push-Methodik, die hauptsächlich im Serverbereich zum Einsatz kommt.
Das automatisierte Aufsetzen von Servern ist in Großumgebungen schon lange Alltag, aber es wird zunehmend auch im Mittelstand ein Thema. Die ADS helfen der IT-Abteilung, der Serverflut Herr zu werden. Insbesondere in virtualisierten Infrastrukturen lassen sich mit Hilfe von ADS schnell Server installieren. Ebenso kommt die Technologie in Terminalserverfarmen zum Einsatz.
"Wir stellen derzeit das Rechenzentrum eines großen Kunden auf eine neue Serverplattform um." ist Fabian Slupek, Project Engineer aus dem COMLINE Competence Center Microsoft Solutions, von ADS überzeugt. "Technologien wie ADS reduzieren hier die Arbeitszeit für das Aufsetzen eines neuen Terminalservers auf ein Minimum." Die Praxis zeigt, dass sich ADS oft schon nach der Installation von weniger als zehn Servern rechnet.
Microsoft Windows Server Update Services
Zur Erstinstallation eines Servers gehört heute wie selbstverständlich die Implementierung der neuesten Service Packs und Security Patches. Doch alle Server immer auf dem neuesten und gleichzeitig einheitlichen Stand zu halten, ist da schon eine ganz andere Herausforderung.
Die Websites Windows Update und deren Nachfolgerin Microsoft Update bieten hier einiges an Unterstützung. Der Rollout ist jedoch immer noch ein nicht unerheblicher Aufwand. Hier helfen die Microsoft Windows Server Update Services von Windows Server 2003. Der im Fachjargon meist nur kurz als WSUS bezeichnete Dienst lädt alle für die vorhandenen Betriebssysteme und Sprachen vorhandenen Updates herunter und erlaubt deren automatisierte Verteilung. In der Regel wird man jedoch einen Security Patch nicht ungetestet auf Produktivsysteme installieren wollen.
"Mit Hilfe einer kleinen virtualisierten Testumgebung lassen sich Inkompatibilitäten relativ einfach nachstellen." erläutert der für die Windows Server der BLANCO Gruppe verantwortliche Systemadministrator Wolfgang Hansen. "In WSUS wird dazu zunächst lediglich jeder Patch für die Gruppe der Testsysteme freigegeben und erst nach erfolgreichem Test auch in der Echtwelt verteilt." Die Zeit zur Installation von Patches wird so minimiert und kann sinnvoll für eine intensivere Testphase genutzt werden. Zudem erlaubt WSUS ein Reporting über die Implementierung von Updates auf Clients und Servern.
Microsoft Operations Manager
Eine tägliche Routineaufgabe im Operating ist die Kontrolle der Logfiles von Betriebssystemen, Applikationen und Datensicherungen sowie ein Blick auf die Hardware-Überwachungstools der Serverhersteller. Der einzelne Administrator ist mit der Verarbeitung der Vielzahl an Informationen oftmals überfordert. Eine genauer Blick in die gerade für Microsoft Systeme wichtigen Ereignisprotokolle bleibt dabei häufig auf der Strecke.
Der Microsoft Operations Manager (MOM) führt diese Informationen in einer zentralen Konsole zusammen. In MOM wird dabei das gesammelte Wissen der Microsoft Product Support Services genutzt, um die Meldungen zu filtern und zu priorisieren oder ggf. auch automatisiert ins Operating einzugreifen. MOM ermöglicht ein frühzeitiges Erkennen von Problemen und fördert das Verständnis für die Zusammenhänge der immer komplexer werdenden IT-Systeme. Im Ergebnis wird die Systemverfügbarkeit bei gleichzeitiger Senkung der Betriebskosten erhöht.
Ein ausführliches Reporting ergänzt in MOM das Gesamtpaket. Diese können insbesondere im Service Level Management und Capacity Management für die Planung und Steierung des IT-Betriebs genutzt werden. MOM lässt sich nicht nur auf reine Microsoft Systemlandschaften anwenden, sondern integriert die Tools der Hardware-Hersteller ebenso wie 3rd Party Applikationen über sogenannte Management Packs. So lassen sich der HP Insight Manager ebenso wie UNIX-Systeme in das Systemmanagement integrieren.
Systemmanagement als Lösung von Microsoft und der COMLINE AG
Während es sich bei den Automated Deployment Services und den Windows Server Update Services um kostenfreie Addons des Microsoft Windows Server 2003 handelt, ist der Microsoft Operations Manager ein lizenzpflichtiges Produkt. Mit dem Einstiegsangebot der MOM Workgroup Edition lassen sich aber bereits zehn Server für deutlich unter 500 Euro überwachen. Die Einführung aller drei Technologien kann dabei innerhalb eines relativ kleinen Beratungsprojekts mit der COMLINE AG erfolgen.
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18. April 2005
.::[ Virtuelle Welten aus Redmond | Artikel aus INFOLINE 1/2005]::.
Nach der Übernahme des Virtualisierungsspezialisten Connectix hat Microsoft die Virtual PC Technologie zum Microsoft Virtual Server 2005 ausgebaut. Die COMLINE AG setzt Virtual PC und Virtual Server bereits seit langem für die Nachbildung von Kundensituationen und bei der Softwareentwicklung ein. Erste COMLINE Kunden haben die Produkte bereits im Rechenzentrumsbetrieb im Einsatz.
Neue Software
Für Administratoren und IT-Berater gehört es zu den regelmäßigen Aufgaben, neue Softwareprodukte oder Produktaktualisierungen in einer Produktivumgebung zu implementieren. Dies ist immer mit einem gewissen Risiko verbunden, da das Zusammenspiel von alten und neuen Komponenten zumeist nicht garantiert werden kann. Ebenso sollen neue Produkte vor dem Produktiveinsatz zunächst evaluiert werden. Früher musste eine Software oftmals ohne vorherigen Test implementiert werden. Oder aber es galt zunächst, die Realität in einer aufwendigen Testumgebungen nachzubilden.
Die COMLINE AG stellt heute die Kundenumgebung in komplexen Migrationsprojekten über virtuelle Server nach. Diese können entweder mit einem lokalem Virtual PC oder über einen zentralen Virtual Server von der IT-Abteilung auch nach Projektende bei künftigen Änderungen an der IT-Infrastruktur als Testumgebung genutzt werden. Wichtig ist hier natürlich, dass Veränderungen immer zuerst in der virtuellen und erst dann in der produktiven Welt durchgeführt werden. Eine Steigerung der Effizienz und Produktivität in der IT-Administration ist die direkte Folge.
Software-Entwicklung
Bei Unternehmen mit eigener Software-Entwicklungsabteilung müssen neue Versionen unter zahlreichen Bedingungen geprüft werden. Neben verschiedenen Betriebssystemen muss hier die Zusammenarbeit mit Datenbanken und anderen Softwareprodukten getestet werden.
Durch die Nutzung von Virtual PC und Virtual Server ist es einem Entwickler möglich, den Zustand seiner Testumgebung zu konservieren bevor er einen neuen Stand einspielt. Dies bringt eine erhebliche Vereinfachung für den Entwickler mit sich.
Einsatz in Produktivsystemen
Selbstverständlich geht der Einsatzzweck von Virtual Server über die Verwendung in Testumgebungen hinaus. Bei Kunden werden zum Beispiel Datenbankserver oder Webapplikationen auf Virtual Server implementiert. Für einen Kunden aus der Automobilindustrie ist Microsoft Virtual Server längst zur strategischen Konzernplattform für virtuelle Systeme geworden. Die Konsolidierung von Servern spart nicht nur Kosten im Hardware-Einsatz, auch der Betrieb kann durch einfache Datensicherungsmechanismen und die schnelle Bereitstellung von virtuellen Maschinen kostengünstiger erfolgen.
Neben der Serverversion wird auch der Microsoft Virtual PC von Kunden produktiv eingesetzt. Hier ist der Haupteinsatzweck die Nutzung von betagten Softwareprodukten unter MS-DOS und älteren Windows-Versionen. Die Altsoftware wird in einem Virtual PC installiert. Sie muss nicht mehr mit neuen Betriebssystem- oder Office-Versionen getestet werden, da sie in der virtuellen Umgebung autark zum Einsatz kommt. Die Produktvariante Virtual PC for Macintosh wird primär von Marketingabteilungen und der Werbebranche genutzt, um PC-Applikationen auf dem Mac verwenden zu können.
Virtual Server als COMLINE Lösung
Während VMware im Bereich Hochverfügbarkeit von virtualisierten Serverumgebungen Alleinstellungsmerkmale bieten kann, profitiert der Microsoft Kunde von einer kostengünstigen und durchgängig vom Hersteller unterstützten Lösung. Die COMLINE AG wurde von den Herstellern mit den jeweils höchsten Zertifizierungen Microsoft Gold Certified Partner und VMware Enterprise VIP Reseller ausgezeichnet. Dies spiegelt den hohen Ausbildungsstand und die Praxiserfahrung der COMLINE Berater wider und ermöglicht eine unabhängige Beratung im Bereich Virtualisierung.
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16. August 2004
.::[ Endlich Platz im Rechenzentrum - Server-Virtualisierung im Enterprise-Umfeld | Artikel aus INFOLINE 2/2004]::.
In vielen Rechenzentren nehmen die Betriebskosten durch ein explosionsartiges Wachstum der Serveranzahl zu. Die Auslastung einzelner Maschinen ist jedoch oftmals gering. Die Virtualisierung von Servern kann hier Abhilfe schaffen.
In vielen Unternehmen steigt die Anzahl der zu betreuenden Serversysteme stetig und immer schneller an. Die Gründe für diese Entwicklung liegen vor allem bei gestiegenen Anforderungen an die IT-Abteilungen, sowohl was die Zuverlässigkeit der Systeme als auch die Breite des Leistungs-Portfolios anbelangt.
Des Weiteren kommen im Zuge des technischen Fortschritts neue Versionen der eingesetzten Software-Produkte hinzu. Oftmals müssen alte Systeme weiterbetrieben werden, da weiterhin der Zugriff auf Altdaten gewährleistet werden muss, wie es beispielsweise bei betriebswirtschaftlicher Software oftmals der Fall ist.
Ein weiterer Faktor, der zum Anwachsen der Anzahl an Servern im Server-Center führt, ist die Unverträglichkeit von verschiedenen Software-Produkten untereinander, bzw. unterschiedlicher Systemanforderungen von Software-Produkten. Oftmals müssen Systemadministratoren feststellen, dass zwei Anwendungen nicht zusammen auf einem Server betrieben werden können, da sie völlig unterschiedliche Anforderungen an das Betriebssystem stellen oder sich schlicht gegenseitig in solchem Maße beeinflussen, dass an einen Betrieb auf demselben Server nicht zu denken ist.
Nicht zuletzt werden im User Helpdesk-Bereich und in der Software-Entwicklung oftmals viele Computer eingesetzt, um bestimmte Produkte und Szenarien testen zu können.
Die meisten Server sind oftmals nur gering ausgelastet, da die auf ihnen betriebenen Anwendungen die Server nicht voll auslasten. Somit könnte eine wesentlich größere Anzahl von Anwendungen auf einem einzigen Server betrieben werden, jedoch ist dies aufgrund zahlreicher Abhängigkeiten und Wechselwirkungen oftmals nicht möglich.
Betrachtet man den Total Cost of Ownership (TCO) einer solchen IT-Landschaft, so ergeben sich erhebliche - teils unnötige - Kosten durch den Betrieb einer Vielzahl von Servern.
Die Virtualisierung - eine Software-Technologie, die es erlaubt, mehrere Betriebssysteme auf demselben Prozessor zur selben Zeit zu betreiben, bietet eine Lösung für diese Problemstellung.
Funktionsweise der Virtualisierung
Virtualisierung bedeutet im Prinzip die Emulation einer Computerhardware durch Software, also die "Nachbildung" eines Computers. Ein Programm, in der Grafik als Virtualisierungsschicht bezeichnet, wird auf dem Host-System ausgeführt, und bildet Hardware-Ressourcen wie Prozessor, Speicher, Festplatte und Netzwerkkarte nach, so dass auf dieser "virtuellen Maschine" ein Betriebssystem installiert und Applikationen ausgeführt werden können. Das Gast-Betriebssystem bemerkt dabei nicht, dass es nicht auf physikalischer, sondern auf virtueller Hardware ausgeführt wird.
Indem von der real vorhandenen Server-Hardware abstrahiert und physikalische Hardware quasi simuliert wird, wird es möglich, auf einer Host-Umgebung mehrere virtuelle Maschinen gleichzeitig auszuführen. Die Virtualisierungsschicht verteilt dabei die Ressourcen entsprechend. Die Anzahl der virtuellen Maschinen wird nur durch die Leistungsfähigkeit des Hostsystems begrenzt.
Bei der Emulation der Hardware wird unabhängig vom Host-Computer immer die gleiche Standard-Hardware emuliert, so dass eine virtuelle Maschine problemlos auf einen anderen Computer übertragen und dort ausgeführt werden kann.
Einsatzmöglichkeiten für Virtuelle Maschinen
Serverkonsolidierung
Virtuelle Maschinen können verwendet werden, um Server zu konsolidieren. Viele Anwendungen, die vormals auf vielen einzelnen kleineren Servern betrieben wurden, können in virtuelle Maschinen auf einigen wenigen hochverfügbaren physikalischen Servern migriert werden. Somit wird eine höhere Verfügbarkeit der Dienste garantiert, die Auslastung der Server verbessert und somit die Betriebskosten der IT-Infrastruktur gesenkt, da weniger physikalische Server betrieben werden müssen.
Helpdesk und Software-Entwicklung
Helpdesk-Mitarbeiter und Software-Entwickler können virtuelle Maschinen zum schnellen Test von Software und spezifischen Kundenkonfigurationen verwenden. Komplexe Szenarien bis hinzu Clustern und Storage-Lösungen können mittels virtueller Maschinen in kurzer Zeit bereitgestellt werden, da immer wieder auf vorbereitete virtuelle Maschinen zurückgegriffen werden kann. Diese Technologie wird von der COMLINE bereits seit einiger Zeit erfolgreich in Kundenprojekten erfolgreich eingesetzt, um so die Zeit bis zur Lösung von Problemen merklich zu verringern.
Migrationen
Bei der Migration auf ein neues Betriebssystems können Teile der Migration mittels virtueller Maschinen bewerkstelligt werden. Bei einer Migration von Microsoft Windows NT 4.0 auf Microsoft Windows Server 2003 können beispielsweise zusätzliche NT 4.0 Backup Domain Controller in virtuellen Maschinen betrieben werden, um so mit weniger zusätzlicher Hardware während der Migration auszukommen. Kritische Phasen von Migrationen werden von COMLINE einfach im Voraus auf virtuellen Maschinen getestet.
Alt-Anwendungen
Geschäftskritische Alt-Anwendungen, die nur auf einem älteren Betriebssystem betrieben werden können, können weiterhin in einer virtuellen Maschine benutzt werden. So kann beispielsweise das nur auf MS-DOS lauffähige Warenwirtschaftssystem in einer virtuellen Maschine unter MS-DOS weiter betrieben und den Anwendern auf ihren Windows XP Maschinen bereitgestellt werden.
Aktuelle Software-Lösungen
Zur Zeit am weitesten verbreitet sind die Produkte der Firmen VMware und Microsoft. Grundsätzlich werden zwei verschiedene Produktklassen angeboten: Server- und Workstationprodukte. Die Server-Versionen werden auf zentralen Servern im Unternehmen zum Einsatz gebracht, und ermöglichen die Nutzung und Verwaltung der virtuellen Maschinen über das Netzwerk. Workstation-Produkte sind für die Einzelplatz-Nutzung gedacht. Grundsätzlich können jedoch bei beiden Firmen Virtuelle Maschinen von den Server- auf die Workstation-Produkte übertragen werden und umgekehrt.
VMWare bietet momentan die Server-Produkte VMware GSX Server und VMWare ESX Server an. Des Weiteren wird VMware Workstation als Einzelplatz-Version angeboten.
Nach dem Kauf der Virtualisierungs-Software der Firma Connectix bietet Microsoft die Produkte Microsoft Virtual PC und Microsoft Virtual PC for Mac an und bringt in Kürze den Microsoft Virtual Server für den Server-Einsatz auf den Markt.
Die Produkte beider Firmen stellen virtuelle Maschinen auf Basis der i386 Architektur zur Verfügung, so dass alle Betriebssysteme, die auch auf PC-Hardware lauffähig sind, verwendet werden können.
Mit Zusatztools, wie zum Beispiel dem VMware P2V-Assistenten, lassen sich vorhandene physikalische Serversysteme ohne Neuinstallation in eine Virtuelle Umgebung migrieren. Das Management von virtuellen Serverfarmen wird durch zentrale Monitoring- und Konfigurationsumgebungen, wie der Microsoft Virtual Server Verwaltungskonsole oder dem VMware Virtual Center erleichtert.
Fazit
Software zur Server-Virtualisierung ist eine ausgereifte Technologie und bietet die zum Betrieb anspruchsvoller Lösungen nötige Leistungsfähigkeit. Durch virtuelle Maschinen können in erheblichen Maße Kosten eingespart und Geschäftsprozesse beschleunigt werden, vor allem in Anwendungsbereichen, die wenig bis mäßig geschäftskritisch sind.
Labels: INFOLINE, System Center











