Alle Posts mit dem Tag Radfahren

Unfälle durch geparkte Autos Parkende Autos sind für Radfahrer ein weit größeres Sicherheitsproblem als bisher bekannt. Das zeigt eine Studie der Unfallforscher der Versicherer. Welche Probleme im Straßenverkehr für Radfahrer auftreten und wie man das Radfahren unter diesen Umständen sicherer machen kann, darüber spricht Christoph Schmidt, Vorsitzender des ADFC Köln, bei Hier und heute im WDR.

Panne bei Bußgeld-Novelle Bei der Einführung des neuen Bußgeldkatalogs gab es einen Formfehler, der leicht zu korrigieren wäre. Doch Bundesverkehrsminister Scheuer weigert sich und will den mühsam zwischen Bund und Ländern verhandelten Kompromiss aufkündigen. In der Aktuellen Stunde des WDR erklären ADFC, Autoclub Europa und die Polizei unisono, dass erhöhte Geschwindigkeit die Unfallursache Nummer 1 und die Novelle daher richtig und wichtig ist.

Aktuelle Stunde zur Sternfahrt-Aktion Die Aktuelle Stunde des WDR hat in einem kurzen Beitrag über den mit 3 km bislang längsten von Initiativen und Verbänden erstellten Popup-Radweg des Landes berichtet. Die Aktion wurde als Ersatz für die wegen der Corona-Pandemie ausgefallene Kölner Fahrrad-Sternfahrt gemeinsam von den Kölner Umwelt- und Verkehrsverbänden durchgeführt.

Interview mit der Aktuellen Stunde Ein neues Gesetz soll den Fahrradverkehr in NRW fördern. Bis 2025 soll sein Anteil am gesamten Verkehrsaufkommen auf 25 Prozent steigen. Für Christoph Schmidt vom ADFC Köln ist das eine gute Sache. Aber es gebe noch vieles, was bis dahin getan werden muss, um die Sicherheit der Fahrradfahrer*innen zu gewährleisten. An vielen Orten sei die Verkehrsführung nämlich primär für den Autoverkehr geplant worden. Das hat er uns im Livestream-Interview erklärt. ⠀ Ein Kommentar im Livestream Weiterlesen

Aktionstag Popup-Radwege Im Verkehr zeigt sich deutlich: Busse und Bahnen sind leer. Der Radverkehr ist gerade Krisengewinner. Deshalb die heutige Forderung auf dem Aktionstag der Radler: mehr Pop-Up-Radwege. ADFC und Greenpeace haben zusammen mit lokalen Initiativen und Verbänden in mehr 40 Städten mit temporären Radwegen für #MehrPlatzFürsRad demonstriert. Beitrag aus heute 19:00 Uhr im ZDF vom 23.05.2020 von Roman Leskovar.

Mehr Radverkehr braucht mehr Platz In Köln ist der Radverkehr seit Beginn der Corona-Präventionsmaßnahmen gestiegen: um insgesamt fünf Prozent im Vergleich zu den Vorjahren. Das kann an dem höheren Ansteckungsrisiko in Bus und Bahn liegen, aber auch daran, dass viele Kölnerinnen und Kölner mehr Freizeit bei gutem Wetter hatten. Damit auch auf dem Fahrrad der Abstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, fordert der Allgemeine Deutsche Fahrradclub in Köln – aber auch in anderen Städten – mehr Platz auf den Weiterlesen

Tödliche Rechtsabbieger-Unfälle mit LKW Letzte Woche wurde ein Kind auf dem Gehweg von einem LKW überfahren, der rechts auf einen Supermarktparkplatz abbog. Wir brauchen dringend die neue StVO-Novelle, die ein Abbiegen in Schrittgeschwindigkeit vorschreibt und sollten LKW ohne Assistenzsysteme nicht mehr in die Innenstädte lassen. Lokalzeit aus Köln vom 14.04.2020 Beitrag von Markus Schmitz

Fahrradfreundliche StVO-Novelle Im Bundestag wurde am 17. Januar 2020 über eine fahrradfreundliche Reform der StVO beraten. Unter anderem soll der bisher nur über Gerichtsurteile geregelte Mindestabstand beim Überholen von Radfahrenden auf 1,5 Meter innerorts und 2 Meter außerorts festgeschrieben werden. Außerdem soll die Anordnung von Tempo 30 deutlich vereinfacht werden. WDR Aktuelle Stunde, 17.01.2020, Claudia Weber

Die Stadt Köln richtet auf der Nord-Süd-Fahrt einen Radverbindung von Zollstock bis zum Zoo ein. Fertig sind bereits ein Schutzstreifen auf der Vorgebirgsstraße und ein Radfahrstreifen auf der Ulrichgasse. Statt dort weiter zu machen bis zur Cäcilienstraße wird nun eine Fahrspur im Bereich der Oper in einen 200 Meter langen Radfahrstreifen gewandelt, den zunächst kaum ein Radfahrer nutzen wird, weil kein Ziel erreicht wird und parallele Alternativen vorhanden sind. Bericht von Sabine Büttner aus der WDR Lokalzeit vom 28.11.2019

Köln leidet nach wie vor unter dem jahrzehntelangen Ausbau zur Autogerechten Stadt. Eine Automesse IAA in Köln wäre ein Signal in die Vergangenheit, da eine Antriebswende fast nichts an den Problemen der Städte mit viel zu viel Autoverkehr ändert. Nicht nur Köln braucht eine Verkehrswende zu nachhhaltiger Mobilität im Umweltverbund.