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Für Fahrradfahrer ist unsere Infrastruktur nicht optimal ausgerichtet. Die größten Gefahren: rechtsabbiegende Autos und LKW – und Werbetafeln. Christoph Schmidt, Vorsitzender des ADFC Köln, fordert mehr Durch- und Schulterblick im Straßenverkehr. – AutorIn: Christoph Schmidt

Die Stadtverwaltung hat auf der Cäcilienstraße einen neuen Radfahrstreifen angelegt. In der Breite und Beschaffung weiß der neue Abschnitt durchaus zu überzeugen. Allerdings ist er wieder etwas kurz geraten. Ein wirklicher Wurf wäre es gewesen, den Radverkehr durchgängig einheitlich von Deutz bis Weiden zu führen, aber es wird wieder nur ein kurzes Stück umgesetzt. Da es sich nur um Farbe handelt und das Ordnungsamt sich wieder einmal nicht zuständig zu fühlen scheint, wurde der neue Radfahrstreifen vor allem von parkenden Weiterlesen

WDR markt: Technische Assistenten gegen tödliche Unfälle Beim Abbiegen von Lastwagen sind Radfahrer besonders gefährdet. Immer wieder kommt es zu tödlichen Unfällen. Was könnte helfen? Dieser Frage gehen die WDR-Autoren H.C. Schultze und G. Witt in ihrem Beitrag für die WDR-Sendung markt vom 18. Juli nach.

Die Redaktion der WDR-Sendung Westpol stellte sich die Frage, ob die Städte in NRW bereit sind für den Fahrradboom und schickte für die Sendung vom 3. Juni 2018 einen Reporter aus Düsseldorf mit einem Leihrad der KVB durch Köln. Dort schaute er unter anderem auch an der Geschäftsstelle des ADFC vorbei.

Am 29. Mai 2018 kam es in Köln-Widdersdorf zu einem Unfall, bei dem ein 7-jähriges Kind auf dem Schulweg von einem Müllwagen erfasst wurde und verstarb. Am Tag nach diesem unfassbaren und traurigen Ereignis ging die WDR Lokalzeit aus Köln der Frage nach, worauf es bei der Sicherheit für Kinder auf dem Fahrrad ankommt und sprach mit Experten im Fachhandel, der Polizei und des ADFC.

In der Sendung WDR aktuell berichtete der WDR am 23. Mai 2018 über die Situation der zahlreichen Leihradanbieter in den Städten NRWs am Beispiel Köln. Die Kommune ist hier gefragt, parkenden Fahrrädern, egal ob privat auf Leihrad, mehr Raum zuzuweisen. Durch ein Angebot von 30 min frei für alle Nutzer, wie in Hamburg, würde die Stadt auch die Kontrolle über die Systeme zurück erlangen. http://app.adfc-koeln.de/news?M=70035284