Das COMLINE Phasenmodell für Microsoft Migrationen | Artikel aus INFOLINE 4/2006

Das COMLINE Phasenmodell für Microsoft Migrationen | Artikel aus INFOLINE 4/2006

Ein kleiner Rückblick in die Geschichte der Microsoft Betriebssysteme verdeutlicht die enge zeitliche Abfolge, in der Unternehmen einen Versionswechsel bei Microsoft Betriebssystemen unterlaufen haben. Im Fachjargon werden solche Wechsel als ?Migration? oder ?Upgrade? bezeichnet. Hinter diesen harmlosen Begrifflichkeiten verbirgt sich allerdings ein erheblicher Eingriff in die Infrastruktur des Kunden. Bei derartigen Projekten kommen einerseits zum Teil völlig neue Technologien zum Einsatz, andererseits gehört das Wissen um die Vorgehensweise nicht zum täglichen Handwerkszeug der IT-Abteilung. Bedenken und Ängste der Kunden sind somit vorprogrammiert. Die COMLINE AG hat jedoch ein seit Jahren bewährtes Vorgehensmodell entwickelt entlang dessen Migrationsprojekte mit höchstem Niveau durchgeführt werden. Das COMLINE Phasenmodell.

Das COMLINE Phasenmodell

Ziel des Modells ist es, entlang eines definierten Vorgehensmodells eine Migration hinsichtlich des Designs, der Planung und der Durchführung zum Erfolg zu verhelfen. Der Kunde erhält dabei einen Überblick über den Ablauf der Migration, die jeweiligen Aufgabenpakte und den Einfluss der Migration auf seine Produktivumgebung. Es werden zunächst fünf Phasen unterschieden:

– Vorprojektierung

– Umsetzungsplanung

– Umsetzung

– Schulung der Administratoren

– Testbetrieb und Übergang zur Betriebsführung

Wo stehe ich? Wo möchte ich stehen?

Zwei wesentliche Fragen in einem Projekt, in dem unter Umständen jeder einzelne Client ?angefasst? sprich migriert werden muss. Die Vorprojektierung liefert hier die ersten Antworten, indem die bestehende Infrastruktur des Kunden erfasst und analysiert wird. In den anschließenden Workshops werden gemeinsam mit dem Kunden die Rahmenparameter für das Projekt festgelegt. Hierzu gehören immer das Design der Zielumgebung und die Festlegung des Migrationsweges aber auch die Definition, welche Möglichkeiten der neuen Technologien wirksam eingesetzt werden können. Die Vorprojektierung mündet in eine schriftliche Zusammenfassung, die in Form einer ?road-map? die wesentlichen Parameter der neuen Umgebung und die zur Migration notwendigen Schritte enthält. Ein Beispiel für eine Vorprojektierungsphase mit intensiven Workshops befindet sich in der Success Story ?IT-Fitness bei Europas größtem Möbelunternehmen? weiter hinten in dieser Ausgabe der INFOLINE.

Wie komme ich dorthin?

Diese Frage sollte nicht nur beantwortet sondern die vielschichtigen Antworten, die sich ergeben müssen dokumentiert werden. Neben der Festlegung von Projekt-Meilensteinen und der Definition der Rahmenbedingungen (Festlegung des Service Levels, Berücksichtigung der internen Personalressourcen, uvm.) erstellt die COMLINE daher ein Konzept für die Migration. Die Inhalte ergeben sich aus der in der Vorprojektierung ermittelten Zieldefinition. Das Design des Active Directory, Infrastruktur und Funktionsdesign, Applikation-Integration-Design und Migrationsdesign sind somit integraler Bestandteil des Konzeptes, ebenso wie die Planung von Fall-Back-Strategien. Gleichzeitig erhält der Kunde eine Dokumentation seiner Zielstruktur, die sowohl als Referenz im laufenden Betrieb als auch als Basis des Changemanagement dienen kann. Umsetzungsplanung bedeutet auch, das geplante Design und den Migrationsweg im Labor zu testen und die entsprechenden Ergebnisse als Rückkopplung in die Konzepte einzuarbeiten. Je nach Komplexität der Aufgabe wird der Umsetzung der Lösung ein Pilot vorangehen müssen. Ein besonders schönes Beispiel für eine erfolgreiche Umsetzungsplanung bei unserem Kunden Webasto finden Sie in der Rubrik Referenzen auf unserer Homepage.

Wer macht Was bis Wann?

Immer wieder eine problematische Frage? Nein, denn für den erfahrenen Dienstleister sind die Struktur und der Ablauf eines Projektes keine Überraschung. Natürlich müssen diese Fragen beantwortet werden, aber in der Regel lassen sich die Aufgabenpakete während der Umsetzung transparent auf die Projektpartner verteilen. Die Entscheidung welche Pakete durch die COMLINE durchgeführt werden, müssen vom Kunden getroffen werden. Dabei zeigt sich jedoch in der Regel, dass die IT-Abteilungen unserer Kunden nach Begleitung der beiden ersten Phasen und einem kurzen Migrationscoaching einen Großteil der Migrationsarbeiten, insbesondere bei Clientmigrationen selbständig durchführen. Die Consultants der COMLINE helfen dann wieder, wenn schwierigere Servermigrationen, finale Tests sowie die Abschaltung der Alt-Systeme auf der Agenda der Projektplanes stehen. Ein Beispiel der Umsetzung einer zugegebenen sehr komplexen Migration an 144 Standorten bei der Polizei Rheinland-Pfalz haben wir für Sie unter www.comlineag.de veröffentlicht.

Wer soll das bedienen?

Die Frage ist kurz zu beantworten. Von der IT-Abteilung wird in der Regel erwartet, dass Sie die neuen Technologien beherrscht, die gerade erst eingeführt wurden. Daher wird die Phase Schulung der Administratoren nur aus Gründen der Übersichtlichkeit nach der Umsetzung genannt. Sie beginnt jedoch mit dem ersten Workshop, indem bereits ein erheblicher Wissenstransfer durch die Consultants der COMLINE stattfindet. Dennoch muss eine strukturierte Weiterbildung nicht nur begleitend zu den Projektphasen sondern auch nach der Übername der Systeme durch den Kunden stattfinden. Die COMLINE führt den Wissenstransfer abgestimmt auf die Vorkenntnisse und den Bedarf des Kunden durch, wobei eine entsprechende Berücksichtigung im Projektplan und Budget stattfinden muss. Die Durchführung von Workshops zur Weiterbildung der Administratoren und Entscheidungsträger bildeten auch im Projekt unseres Kunden EDEKA eine wichtige Basis (Nachzulesen in der INFOLINE 2/2005).

Was geschieht nach der Migration?

Das Training im Testlabor sowie den Support während der Migration führt bei unseren Kunden häufig zu der Frage, ob die COMLINE auch nach Projektabschluss noch unterstützende Aufgaben übernehmen kann. Dies führte zum Aufbau zahlreicher Kundensituationen in denen die COMLINE neben dem Training-on-the-Job beim Kunden vor Ort auch eine komplette oder teilweise Übernahme der Betriebsführung übernommen hat. Seit mehreren Jahren betreibt die COMLINE beispielsweise die Serversysteme der ThyssenKrupp Aufzüge GmbH in Neuhausen bei Stuttgart. Die Systeme befinden sich in der Verantwortung der COMLINE und werden durch ein Team von mehreren Mitarbeitern direkt am Produktionsstandort betreut (wir berichteten in der INFOLINE 4/2004).

Keine Fragen mehr!

Dann stellen wir auf den nächsten Seiten kurz Migrationswege vor, die sich auf aktuelle Produkte und Betriebssysteme beziehen und berichten über aktuell anstehende Fragestellungen und Projekte unserer Kunden.

 
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