Alle Post mit dem Tag Lokalzeit

Die Stadt Köln richtet auf der Nord-Süd-Fahrt einen Radverbindung von Zollstock bis zum Zoo ein. Fertig sind bereits ein Schutzstreifen auf der Vorgebirgsstraße und ein Radfahrstreifen auf der Ulrichgasse. Statt dort weiter zu machen bis zur Cäcilienstraße wird nun eine Fahrspur im Bereich der Oper in einen 200 Meter langen Radfahrstreifen gewandelt, den zunächst kaum ein Radfahrer nutzen wird, weil kein Ziel erreicht wird und parallele Alternativen vorhanden sind. Bericht von Sabine Büttner aus der WDR Lokalzeit vom 28.11.2019

Köln leidet nach wie vor unter dem jahrzehntelangen Ausbau zur Autogerechten Stadt. Eine Automesse IAA in Köln wäre ein Signal in die Vergangenheit, da eine Antriebswende fast nichts an den Problemen der Städte mit viel zu viel Autoverkehr ändert. Nicht nur Köln braucht eine Verkehrswende zu nachhhaltiger Mobilität im Umweltverbund.

Kölns asphaltierte Radwege sind oft uneben und für Fahrradfahrer nicht sehr einladend. Ein Pilotprojekt in Rotterdam zeigt, wie besonders stabile Radwege aus Plastik-Recyclingmaterialien gebaut werden können. Deren Umweltbilanz ist allerdings noch ungeklärt. Der Kölner ADFC-Vorsitzende Christoph Schmidt fordert in der WDR Lokalzeit vom 03.09.2019 #MehrPlatzFürsRad und eine bessere Qualität im Radwegebau.

Am Militärring wurde der Geh- und Radweg bei Bocklemünd durch die Verlängerung der KVB-Linie 3 bis zur neuen Haltestelle Görlinger Zentrum unterbrochen. Seit fast einem Jahr fahren dort nun die Bahnen. Aber der Radweg wurde noch nicht wiederhergestellt, weil ein Teil fehlt. In der Beschilderung sind Fußgänger erlaubt und Radfahrer verboten. Doch auch Fußgänger kommen nicht durch, weil der Gleisübergang fehlt. Ein humoristischer Bericht von Jens Gleisberg in der WDR Lokalzeit aus Köln vom 14.05.2019.

Die Unfallzahlen der Kölner Polizei für das Jahr 2018 sind alarmierend. Insbesondere die Zahl der Verkehrstoten nahm dramatisch zu. Es zeigt sich hier wieder einmal, dass die Infrastruktur der Großstadt mit der Verkehrsmenge nicht mehr Schritt halten kann. Es wird dringend ein deutlich schnellerer Ausbau der Radverkehrsinfrastruktur benötigt, um mehr Menschen vom Auto aufs Rad zu bringen und so den Autoverkehrskollaps zu vermeiden. Die Kölner Polizei ist gefragt, die Themen Überholabstand und Abbiegeunfälle auf Seiten der Autofahrer und das Gehweg- Weiterlesen

Der ADFC Köln hat zusammen mit Agora, Radkomm und VCD am Park(ing) Day ein paar Parkplätze in der Kölner Innenstadt umgenutzt. Es gab frisch gebackene Waffeln von einem Waffelrad, selbst gebackenen Kuchen, Kaffee, ein Freiluftbüro und eine mobile Sitzecke. Und natürlich wurden Unterschriften für Aufbruch Fahrrad gesammelt. Die WDR Lokalzeit aus Köln berichtete in der Sendung vom 21.09.2018.

Vor einigen Wochen waren die Aufbruch-Fahrrad-Initiatorin Ute Symanski und der Kölner ADFC-Vorsitzende Christoph Schmidt zu Gast im Open-Air-Radio von Dublab am Kölner Ebertplatz. Der WDR berichtete in der Lokalzeit vom 14.09.2018 über diesen außergewöhnlichen Radiosender. Die eigentliche Radiosendung zum Thema “Reclaiming The Streets. Lebensqualität, Mobilität und die autofreie Stadt von morgen” findet ihr auf der Seite des Internet-Radiosenders. dublab Dialog – Reclaiming The Streets. Lebensqualität, Mobilität und die autofreie Stadt von morgen Weitere Informationen zu Aufbruch Fahrrad gibt es auf Weiterlesen

Der #RingFrei Pilot wird auf den Kölner Ringen sichtbar. Bereits jetzt gibt es großzügige Ladezonen tagsüber und Anwohnerparken in den Abend- und Nachtstunden. Und auch die Markierungen auf der Fahrbahn mit Piktogrammen und Aufstellflächen für Radfahrenden sind bereits markiert. Mit einigen zusätzlichen gelben Markierungen wird allerdings derzeit für reichlich Verwirrung gesorgt. WDR Lokalzeit aus Köln vom 10.09.2018 Bericht: Holger Geyer

Die Mülheimer Brücke ist schon heute ein Nadelöhr für Radfahrer. Die Radwege: viel zu eng. Jetzt saniert die Stadt Köln die Brücke für 190 Millionen. Trotz des vielen Geldes – die Radwege auf der Brücke werden nur um wenige Zentimeter erweitert. Die Stadt Köln hat nach eigenen Angaben nicht einmal geprüft, was es kosten würde, breitere Radspuren anzulegen. So wird die Brücke künftig zum Bremsklotz für den Radverkehr. Christian Dörkes vom Amt für Straßen und Verkehrsentwicklung nahm zur Fehlplanung seiner Weiterlesen